Wow! 2021, was warst du für ein Jahr! Wie viel durfte ich lernen. Wie viel Neues durfte ich wagen. Wie durfte ich wachsen. Wie durfte ich mich entwickeln. Was hast du mir alles geschenkt – an Herausforderungen, an Träumen, an Möglichkeiten. Ich danke dir! Und es passt zu diesem besonderen Jahr, dass ich es am Ende mit diesem Jahresrückblick 2021 intensiv reflektiere.

Ganz ehrlich? Zu Beginn diesen Jahres dachte ich nicht, dass ich mich am Ende bei diesem Jahr bedanken würde. Der Beginn war so herausfordernd. Die Pandemie überschattete gefühlt alles. Und doch: Tag für Tag, Schritt für Schritt entwickelte sich dieses Jahr zu so einem besonderen Jahr. Und selbst die Herausforderungen der Pandemie, entwickelten sich zu Möglichkeiten.

Ich habe mich selbst wiedergefunden. Meine Träume. Meine Sehnsüchte. Und ich haben meinen Weg entdeckt. Den Weg, auf dem ich die nächsten Jahre weiter gehen will. Neugierig? Dann lies weiter. 😉

Rückblick auf meine Ziele für 2021

Hm… Was hatte ich für Ziele für 2021. Aufgeschrieben habe ich keine. Aber nach etwas Überlegen fallen mir ein paar ein.

  • Mein oberes Ziel war: Meine Familie gut durch die Pandemie bringen.
  • Außerdem wollte ich endlich lernen gut für mich zu sorgen und auf die Signale meines Körpers hören.
  • Und ich wollte unser Haus ausmisten. Und endlich Ordnung schaffen.

Was ist daraus geworden? Ziel erreicht?

  • Ja. Ich habe meine Familie gut durch ein weiteres Corona-Jahr gebracht. Perfekt? Fehlerfrei? Ganz sicher nicht! Aber ich gab mein Bestes. Und das ist gut genug .
  • Ja. Ich habe in diesem Jahr tatsächlich nach und nach gelernt gut für mich zu sorgen, auf mich und meinen Körper zu hören. Und ich freue mich darauf weiter zu lernen. Mehr zu zum Thema erzähle ich noch.
  • Ausmisten? Ordnung? Ähm… „Sie war steht’s bemüht.“ „Sie setzte andere Prioritäten.“ „Sie bemühte sich immer wieder.“ Wie würde das wohl in einem Zeugnis formuliert? Nun ja… Sagen wir: Ich bin auf dem Weg.
  • Andere Ziele wurden komplett gestrichen. Wir wollten unser Wohnzimmer renovieren, einen neuen Ofen ins Wohnzimmer bauen. Und dann hatte mein Mann einen Fahrradunfall.
  • Und dann -mitten im Jahr- gab es plötzlich neue Ziele. Die zu Beginn des Jahres kein kleines bisschen in meinem Kopf waren. Eine neue Ausrichtung. Neue Wege. „Aufbau eines Online-Buissnes“, „selbstständige Nebentätigkeit anmelden“, „Ich werde Coach“.

Habe ich alle Ziele erreicht? Nein. Es gab vieles, was ich mir vorgenommen und dann doch nicht gemacht habe. Aber ich durfte lernen, dass es nicht immer wichtig ist, alle Ziele zu erreichen. Manchmal brauchen wir auch Umwege. Denn wie heißt es so schön? „Umwege erhöhen die Ortskenntnisse.“

Judith steht an einer Straße. Und ein Weg mit Herbstblättern.
Bild eines Instagram- und Facebook-Post am Ende des Jahres.

Jahresrückblick 2021

1. Zwischen LockDown, Online-Unterricht, Notbetreuung, Aufatmen und Jetzt. – Mein Blick als Mama und Lehrerin

Corona… Soll das wirklich Raum haben in meinem Jahresrückblick? Und auch noch als ersten Punkt? Oder soll ich es lieber ausklammern? Ignorieren?

Diese Gedanken sind in meinem Kopf, als ich eine Liste meiner Themen von 2021 schreibe und Corona dort ganz oben steht.

Aber ja. Corona darf und soll Raum haben in meinem Jahresrückblick. So wie es nun mal eben Raum in unserem Leben hat. Ob wir es wollen oder nicht.

Und ja. Ich möchte es hier als erstes Thema nehmen. Denn so hat mein Jahr begonnen. So hat unser Jahr begonnen. Mitten in einer Pandemie. Mitten im LockDown.

Ich erinnere mich an den Anfang des Jahres. Den Jahreswechsel haben wir als Familie gefeiert. Zum ersten Mal nur wir fünf. Und es war unerwartet wunderschön. Die Kinder haben einen Gottesdienst vorbereitet und mit uns gefeiert. Wir haben überlegt, für was aus dem Jahr 2020 wir dankbar sind. Und was wir uns für 2021 wünschen. Und mit was wir für andere ein Licht sein können 2021.

Wir begrüßen als Familie das neue Jahr mit Wunderkerzen.
Wir begrüßen als Familie das neue Jahr.

Wir waren erstaunt, wofür wir alles dankbar sein konnten. Obwohl doch auch schon 2020 diese Pandemie alles überschattete. Und doch. So viel Gutes war in unserem Leben. Wir erlebten gemeinsam als Familie, wie wertvoll es ist, bewusst auf das zu schauen, für das wir dankbar sind.

Und unsere Wünsche für 2021? Das Plakat hängt noch immer an unsrer Wohnzimmertür. „Mehr Fußball spielen“ steht darauf. Und „mehr Besuche machen“. Wichtige Wünsche unsrer Kinder, die so viel auf ihre Hobbies und Kontakte verzichten mussten. Und ja. Obwohl wir noch immer Mitten drin sind in der Pandemie, war das in diesem Jahr mehr möglich. Wofür ich sehr dankbar bin. Aber es stehen auch Wünsche darauf, die sich nicht erfüllt haben. „Kein Unfallarzt“ zum Beispiel (dazu später mehr) und „dass Corona weg geht“. Dieser riesengroße Wunsch, den wir wohl alle haben, hat sich nicht erfüllt. Aber die Sehnsucht nach einem Leben ohne Pandemie, die ist nach wie vor riesengroß in mir.

Ein Plakat unsrer Wünsche für 2021.
Unsere Wünsche für 2021. Die wir an Silvester gemeinsam als Familie überlegt und aufgeschrieben haben.

Der Anfang des Jahres war geprägt vom LockDown. Ich war als Mutter und Lehrerin gefangen zwischen Schulschließung, Online-Unterricht und Notbetreuung. Und spürte diese Last in meiner Doppel-Funktion so sehr. Jede Woche warteten wir erneut auf die Information, wie es ab Montag in den Schulen weiter geht. Jeden Freitag wurden wir informiert. Jeden Samstag verbrachte ich in der Schule, um zu kopieren, zu sortieren und Lernpakete zu packen. Jeden Montag ging ich in die Schule meiner Kinder, um ihre Lernpakete für die Woche abzuholen. Und verbrachte die Woche dann zwischen Online-Unterricht mit meinen Schülern, Motivieren für die Schulaufgaben meiner Kinder, Helfen, Unterstützen, Beraten und manchmal auch verzweifelt beschließen, dass wir alles liegen lassen. Und zwischendrin noch mein Kindergartenkind.

Wie oft saß ich am Esstisch, in der Videokonferenz mit meinen Schülern. Mein Kindergartenkind auf dem Schoß, meine Erstklässlerin neben mir mit ihren Schulaufgaben und mit halbem Ohr noch nach oben lauschend, wo mein Viertklässler an seinem Schreibtisch saß.

Irgendwann wurde ich für zwei Vormittage in der Notbetreuung meiner Schule eingesetzt. Was ein neues Organisieren bei uns zu Hause nötig machte.

Und dann – endlich – öffneten die Schulen wieder. Ich habe in meiner ganzen Zeit als Lehrerin vorher nie erlebt, dass Kinder so dankbar sind, in die Schule zu kommen. Immer wenn ich sie fragte wie es ihnen geht, kam die Antwort „Gut! Weil ich in die Schule kommen darf.“

Aber von der so sehr ersehnten Normalität, waren wir noch weit weg.

Im Sommer erlebte ich ein Aufatmen. Ein Durchatmen. Immer wieder fühlte sich das Leben schon fast wieder normal an. So normal, dass ich ab und zu ausversehen ohne Maske einen Laden betrat, weil ich tatsächlich vergessen hatte, dass wir die doch im Moment brauchen.

Meine Kinder im Wasser des Altmühlsee.
Aufatmen im Sommer. Im Urlaub in Bayern.

Ich dachte im Sommer ganz bewusst nur an das Hier und Jetzt. Weigerte mich an das Ende der Sommerferien zu denken. Weigerte mich daran zu denken, wie das neue Schuljahr wohl starten und sich gestalten wird. Und das war so wichtig für mich. Dadurch konnte ich wirklich aufatmen und auftanken.

Und jetzt? Das neue Schuljahr ist schon viele Wochen alt. Ja. Wir sind in der Schule. Ich persönlich mit einem sehr gemischten Gefühl. Ich sehe, wie wichtig es für so viele Kinder und Familien ist, dass die Schulen offen sind. Aber das Gefühl, wann immer wieder die Meldung von einem positiven Fall kommt, ist kein gutes.

Unser Schulalltag ist geprägt von Hände-Desinfizieren, Testen, Abstand halten und Maske tragen. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft am Tag ich sage „Denkst du bitte ans Desinfizieren, ziehst du bitte deine Maske richtig auf, …“. „Frau Oesterle, ich habe aber keine Lust mehr die Maske aufzusetzen!“ höre ich immer wieder. Und meine Antwort ist „Das kann ich so gut verstehen. Ich habe dazu auch keine Lust mehr. Aber leider müssen wir es im Moment.“ Ich verstehe die Schüler wirklich: ich habe auch keine Lust mehr darauf. Aber um meine Lust geht es hier nicht. Und auch nicht um die Lust der Schüler.

Aber trotz all dem Schweren, was diese Zeit mit sich bringt (oder gerade deswegen!), ist es mir so wichtig, immer wieder auf das Gute, Helle, Schöne zu schauen. Auf das, für das wir dankbar sind. Dazu ermutige ich meine Schüler, meine Kinder und die Frauen, die ich begleite. Und dazu ermutige ich auch mich selbst, jeden Tag aufs Neue.

2.“Leben darf leicht sein. MEIN Leben darf leicht sein.“

Leichtigkeit. Die Sehnsucht nach Leichtigkeit begleitet mich schon so lange. Aber in der Realität sah mein Leben in den letzten Jahren anders aus. Die Leichtigkeit, nach der ich mich sehnte fühlte ich so selten. Wir hatten familiär viele Herausforderungen zu meistern. Ich rutschte von einer Erschöpfungsphase in die nächste. Mal hieß es „Schwangerschaftserschöpfung“, das nächste mal „Wochenbettdepression“, dann in der Kur vor fast drei Jahren „Erschöpfungsdepression“. Und immer wieder wurde mir der Satz gesagt: „So ist das halt mit drei Kindern. Das ist halt anstrengend.“

Wirklich? Ist das so? Ist das Leben mit drei Kindern halt einfach so anstrengend? Ist der Preis, den wir als Mütter tragen immer automatisch Erschöpfung, Müdigkeit und Verzweiflung? Gehört der Stress, die Unruhe und der Druck der mich ständig begleitete einfach dazu? Ich wollte das nicht. Ich wehrte mich innerlich mit aller Kraft dagegen. Ich wollte da raus. Und seit Jahren schon suchte ich nach meinem Weg raus aus der Erschöpfung. Und hin zur Leichtigkeit.

Was bedeutet Leichtigkeit für mich? „Leichtigkeit bedeutet Loslassen, Vertrauen, Freiheit, Freude, Annehmen. Das sind die Worte, die mir spontan einfallen zum Thema Leichtigkeit“, schrieb ich Anfang des Jahres auf.

Und: „Die Schwere in meinem Leben soll sich auflösen. Die Müdigkeit. Die Erschöpfung. Der Druck. Und Leichtigkeit soll an diese Stellen kommen.“

„Loslassen und Vertrauen“ waren schon zwei Themen, die mich 2020 sehr intensiv beschäftigt haben. Und Ende letzten Jahres war die Sehnsucht nach Leichtigkeit, die für mich eine Folge dieser zwei Dinge sind, so groß, dass ich sie als Motto und Leitsatz über mein Jahr 2021 schrieb:

Mein Motto für 2021: Leben darf leicht sein.
„Mein Leben darf leicht sein!“ Diesen Satz habe ich voller Sehnsucht über mein Jahr 2021 geschrieben.

„2021 – Mein Motto. Mein Leitsatz. Leben darf leicht sein! MEIN Leben darf leicht sein!“ habe ich in mein persönliches Buch geschrieben.

Und darunter steht noch ein Gebet: „Mein Leben kann leicht sein, weil DU stark bist. DU schenkst mir Freude, Frieden und Leichtigkeit. DU trägst meine Last. Deshalb kann mein Leben leicht sein.“

Und weiter steht da: „Ich öffne mein Herz für Leichtigkeit. Ich öffne mein Leben für Leichtigkeit. Ich empfange alles, was mein Leben leicht macht.“

Ich kann nicht genau sagen warum. Aber genau das war es, was ich Anfang diesen Jahres spürte. Ich war bereit für Leichtigkeit. Mein Leben war bereit für Leichtigkeit.

2.1. Meine Entscheidungen für Leichtigkeit

Mir war klar: Ich darf mich für Leichtigkeit entscheiden. Ich muss mich für Leichtigkeit entscheiden. Und ich darf konkrete Schritte dafür gehen.

Mein erster wichtiger Schritt war, meinen Körper ernst zu nehmen, indem ich zu einem Heilpraktiker ging, der mein Blut und meinen Stuhl höchst detailliert untersuchen lies. Und danach war klar: Mein Körper war in so einem massiven Mangel -und das vermutlich schon seit Jahren-, dass ich es rückblickend erstaunlich finde, dass ich überhaupt noch Energie für den Alltag hatte. Ich fuhr auf den letzten Tropfen des Reserve-Tanks, um in einem Bild zu sprechen. Kein Wunder, dass ich sofort komplett leer war und tagelang nur noch im Bett liegen konnte, sobald mein Alltag mir ein wenig mehr abforderte. (Kranke Kinder, Konflikte, … oder… äh… eine Pandemie…)

Mir wurde klar, dass mein Körper schon seit Jahren mit mir sprach. Mir zeigte, dass etwas nicht stimmte, dass ich nicht gut genug für mich sorgte. Mittlerweile sprach er nicht. Er schrie. Und endlich hörte er hin. Und ich versorgte ihn. Mit gutem Essen, mit genug Flüssigkeit, mit einem gesunden Schlafrhythmus und mit Nahrungsergänzungsmittel, um meinen massiven Mangel aufzufüllen. Und tatsächlich merkte ich nach und nach, wie mein Körper auftankte.

Judith schaut aus dem Fenster.
Ich habe in diesem Jahr gelernt, meinem Körper zu zu hören.
(Das Bild stammt von einem Facebook- und Instagram-Post.)

Doch nicht nur mein Körper war im Mangel. Auch in meinem Inneren gab es viel, was gesehen werden wollte. Viele Bedürfnisse, die seit Jahren unerfüllt waren. Viele Themen, die schmerzhaft nach oben drängen.

Nach meinem Inneren schaute ich auch schon die letzten Jahre. Schritt für Schritt und mit Hilfe von wunderbaren Menschen, Bücher und Kursen war ich schon ein Weilchen auf dem Weg hin zu mir. Aber ich spürte deutlich, dass ich auch noch einen lange Reise vor mir hatte.

Deshalb entschied ich mich, im Januar mit der Sommerakademie von Katia Saalfrank zu starten. Ein Selbstlernkurs, mit vielen Videos und Audios und einem dicken Coaching-Buch. Katia selbst spricht in den Videos immer wieder von einer Reise. Und ja, das war (und ist!) dieser Kurs tatsächlich für mich. Eine Reise zu mir. Zu mehr Verbindung mit mir und Verständnis für mich. Und eine Reise zu meinen Kindern. Zu mehr Verbindung mit ihnen und mehr Verständnis für sie.

Bild aus der Intro der Sommerakademie.
Aus dem Intro der Sommerakademie-Videos.

Katia Saalfrank ist wirklich eine Herzenempfehlung von mir. Ich finde es so wohltuend ihr zuzuhören. Ihre Haltung zu den Menschen und zum Leben ist so wunderbar und hat mich mittlerweile sehr geprägt. Nicht nur durch die Sommerakademie. Sondern auch schon die Jahre davor durch ihre vielen kostenfreien Angebote, die sie hat. Als ein Beispiel will ich ihre App „Kinder besser verstehen“ nennen, die es erst seid diesem Jahr gibt.

Was die Sommerakademie mit meinem Jahresmotto „Leichtigkeit“ zu tun hat, erzähle ich gleich.

Zuerst möchte ich von noch einer Entscheidung erzählen, die ich für mehr Leichtigkeit getroffen habe. Ein Coaching bei der wunderbaren Hilke Tiedt. Über sie und ihr Coaching stolperte ich immer wieder. „Leben darf leicht sein“, heißt ihr Programm. Tja, da ist es nicht verwunderlich, dass es mich magisch anzog.

Aber: Es kostete Geld. Und zwar nicht wenig. Und es kostete Zeit. Von mir. Die mein Mann mir ermöglichen musste. Also auch von ihm.

Diese Entscheidung war wirklich schwer für mich. So viel Geld ausgeben? Einfach so? Nur für mich? Nur weil ich mich nach mehr Leichtigkeit sehnte und es hier eine Frau gab, die das versprach?

Und überhaupt: Wie konnte sie das einfach so versprechen? Es war ja nicht so, als hätte ich noch nichts gemacht. Ich hatte schon so viel gemacht. Gelesen, gehört, erarbeitet, erzählt. Ich wusste so viel. Über mich. Über das, was schief läuft. Über das, wie es eigentlich laufen sollte. Ich wusste gefühlt alles. Und doch…

Irgendwann fand ich mein Ja. Mein Ja zu diesem umfangreichen und langen Coaching. Und damit auch ein Ja zu mir.

Bild eines Zoom-Meetings zwischen Hilke und mir.
Die liebe Hilke und ich.
Bei einer unseren vielen und intensiven Zoom-Treffen.

2.2. Leichtigkeit durch Veränderung im Innern.

Ich spürte schon lange, dass diese fehlende Leichtigkeit, unter der ich litt, irgendwo tief in mir seine Ursache hatte. Immer wieder fühlte ich mich wie blockiert. Immer wieder spürte ich einen undefinierten Druck auf meinem Brustkorb. Und genau da wollte ich ran.

Einer der wichtigsten Sätze, die ich aus der Sommerakademie verinnerlicht habe, ist eine Affirmation, aus dem sogenannten Reiseproviant. „Ich lasse Kontrolle und Angst los. Und wähle Vertrauen und Verbindung.“

Zu Beginn jeden Videos spricht sie einige Affirmationen und ermutigt dazu, diese mitzusprechen.

„Ich lasse Kontrolle und Angst los und wähle Vertrauen und Verbindung“, sagte ich also immer und immer wieder im Laufe diesen Jahres. Und am Anfang bekam ich diesen Satz kaum über meine Lippen. Kontrolle loslassen? Das machte mir furchtbare Angst. Aber ich merkte: Genau das darf ich lernen, wenn die ersehnte Leichtigkeit in mein Leben kommen soll.

Für mich war es eine wunderbare Erfahrung, dass ein Satz mich über eine längere Zeit immer wieder begleiten kann. Und zu erleben, wie er zu einer Wahrheit für mich wurde. Zu meiner Wahrheit. Ich hörte diesen Satz so oft. Ich hörte so viele Gedanken dazu. Ich sprach ihn wieder und immer wieder aus. Nutze ihn für bewusste Atemübungen. Und merkte dadurch, dass er immer tiefer und tiefer in mich eindrang.

Und auch durch das Coaching bei Hilke wurde so viel innere Veränderung angestoßen. Wir schauten gemeinsam auf meine Gedanken und Gefühle. Ich suchte nach Klarheit und meinem Fokus. Ich weinte und wehrte mich und widersprach. Und ich nickte und verstand und lachte. Und dadurch änderte sich Stück für Stück mein Paradigma, ich durfte einen Schritt nach dem anderen gehen und Leichtigkeit in mein Leben lassen.

Noch so manch anderes passierte in diesem Jahr, das mich im Innern veränderte, dazu aber später mehr. An dieser Stelle will ich nur noch kurz einen neuen Glaubenssatz erwähnen, denn ich während einer Übung für eine Methode zur Glaubenssatzarbeit bei meiner eigenen Ausbildung in diesem Jahr für mich gefunden habe. „Ich lasse mit Leichtigkeit los.“

Und ja. Dieser Satz ist wahr für mich geworden. Jahrelang musste ich die Kontrolle haben. Ich hatte eine riesen Angst davor, die Kontrolle loszulassen, die Kontrolle zu verlieren. Kontrolle, das war für mich die Garantie für Sicherheit. Die Garantie dafür, dass mein Leben gelang. Und gleichzeitig die Garantie dafür, dass ich ausbrannte. Immer und immer wieder.

2.3. Leichtigkeit durch Veränderung im Außen.

Aber nicht nur die großen Veränderungen in meinem Innern bewirken, dass in meinem Leben mehr Leichtigkeit ist. Sondern auch Veränderungen im Außen.

Denn ja. Mein Leben, mein Alltag war die letzten Jahre wirklich oft belastend. Wir haben familiär sehr herausfordernde Jahre hinter uns, die mich sehr viel Energie gekostet haben. Und in einem Teil der Herausforderungen stecken wir noch mitten drin.

Mir war schon lange klar, dass ich konkrete Unterstützung und Entlastung brauche, um all diese Herausforderungen gut zu meistern. Und um meine Kinder gut begleiten zu können und ihnen eine gute Mama zu sein.

Also baute ich mir nach und nach ein Unterstützernetzwerk auf. Das war durch die Pandemie nicht ganz einfach. Denn teilweise war einiges an Unterstützung, die wir eigentlich schon hatten dadurch weggebrochen.

Ich lies aber nicht locker. Und durch die gewonnene Leichtigkeit im Innern, hatte ich auch die Energie für Leichtigkeit im Außen zu sorgen in dem ich nach Unterstützung und Entlastung suchte.

Also habe ich jetzt eine Putzperle, meine Kinder bleiben an einem Tag länger in Hort und Kita, damit ich wenn ich von einem langen Schultag nach Hause komme erstmal durchatmen kann, mein Mann arbeitet regelmäßig im Homeoffice, auch wenn das nicht Pandemie-bedingt nötig ist und wir haben für ein Kind einen Pflegegrad beantragt und bekommen.

Und ich habe mir Anker gesetzt in meinem Alltag. Zeit-Anker für mich. Morgens starte ich mit einer Dusche. Ganz allein und in Ruhe. Erst warm, dann kalt (Ja, echt!). Nach dem Mittagessen haben wir Mittagspause. Eigentlich schon immer. Aber ich konnte sie oft nicht gut nutzen. Jetzt setze ich jeden Mittag meine Kopfhörer auf und höre eine geführte Meditation. Und am späten Nachmittag oder am frühen Abend, wenn mein Mann Zuhause ist gehe ich spazieren. Allein. Um mich und meine Gedanken zu sortieren. Diese drei Anker sind so wunderbar. Vor allem, dass es drei sind. Denn wenn einer an einem Tag wegfällt, habe ich noch immer zwei andere, die mir helfen in meiner Energie zu bleiben.

Judith bei einem Spaziergang.
Im April beginne ich damit täglich eine Runde spazieren zu gehen. Seither ist das ein wichtiger Anker in meinem Alltag.

All dies trägt dazu bei, dass ich mehr Raum habe für mich. Für meine Bedürfnisse. All das trägt dazu bei, dass einen Teil der Last und des Drucks, der seit Jahren so extrem auf mir lastete weniger wurde. Ich konnte ihn loslassen.

3. Unfälle, Notaufnahme und Infekte

An diesem Thema, dass uns als Familie 2021 auch mal wieder intensiv begleitet hat, zeigt sich für mich im Alltag beispielsweise meine neu gewonnene Leichtigkeit.

Einer unserer Wünsche für 2021, die wir an Silvester aufgeschrieben haben war „keinen Unfallarzt“. Im Jahr davor habe ich vor allem meinen Ältesten häufig dorthin begleitet. Für dieses Jahr wollte ich das weniger.

Ein persönlicher Wunsch von mir war: Endlich weniger Infekte. Endlich ein Körper der „einfach funktioniert“ und mich nicht ständig im Stich lässt. (Ja, so lieblos dachte ich Anfang des Jahres noch über meinen Körper.)

Tja, zum Unfallarzt ging ich in diesem Jahr tatsächlich seltener, als im letzten Jahr. (Aber ich ging…) Dafür war ich deutlich öfters in der Notaufnahme im Krankenhaus. In diesem Jahr war es unser Jüngster, der uns ganz schön auf Trapp hielt.

Der verbundene Finger unseres Jüngsten.
Unserem Jüngsten wurde dieses Jahr dreimal eine Wunde geklebt. Hier der Finger.

Mittlerweile kenne ich den Weg zur Notaufnahme schon im Schlaf. Und beim Unfallarzt fühlen wir uns wie Zuhause. Und ich bin immer wieder stolz auf meine Kinder, die Unfälle und Arzttermine so tapfer mitmachen.

Eine wertvolle Erfahrung für mich in diesem Jahr war, wie ich diese Unfälle und ihre Folgen nach und nach besser annehmen konnte. Egal ob sich eins meiner Kinder verletze (Platzwunden, Bänderverletzungen, Rückenprellung und mehr) oder mein Mann (Fahrradunfall mit angeknackstem Lendenwirbel) oder ich selbst (Gehirnerschütterung). Ich nahm es immer mehr an, wie es war. Ich haderte nicht mehr. Sondern sagte Ja dazu. Änderte meine Pläne, um mich um den oder die Verletzte zu kümmern, oder um mich selbst.

Eine ähnliche Entwicklung durfte ich auch beim Thema „Kranksein“ erleben. Seit Jahren schon arbeitet mein Immunsystem nicht mehr gut. Ich nehme jeden Infekt mit, den die Kinder nach Hause kommen. Und mein Körper zwingt mich regelmäßig tagelang ins Bett.

Weiter oben habe ich schon davon geschrieben, dass ich in diesem Jahr endlich gelernt auf meinen Körper zu hören. Ich kann jetzt liebevoll mit ihm umgehen. Seine Signale und mein schwaches Immunsystem als das wahrnehmen, was es ist: Ein Zeichen, dass es ihm nicht gut geht. Ein Zeichen, dass er im Mangel ist. Ein Zeichen, dass Dinge in meinem Leben mir nicht gut tun oder zu viel sind. Mein Körper ist in diesem Jahr meine gute Freundin geworden, in der ich mich zuhause fühle.

Lange Zeit habe ich meinen Körper aber nicht als Freundin gesehen. Ich war enttäuscht von meinem Körper und wütend. Ich haderte so sehr mit mir und meinem Körper. Warum wurde ich ständig krank? Warum habe ich ständig so wenig Energie? Warum kann mein Körper nicht einfach mal funktionieren? Warum lässt er mich ständig im Stich? Diese Fragen waren so oft in meinen Gedanken.

Heute weiß ich, dass mein Körper es gut mit mir meint. Er zeigt mir, wenn er im Mangel ist. Wenn er besseres Essen benötigt, mehr Bewegung, mehr Schlaf, die richtigen Medikamente. Er zeigt mir, wenn ich nicht gut genug für mich sorge. Wenn mein Alltag zu voll ist, ich zu wenig Pausen habe, ich Dinge mache, die mir nicht gut tun.

Und ich werde tatsächlich mittlerweile ein wenig seltener krank. Ich merke, so langsam ist mein Körper aufgefüllt. Ich habe vieles in meinem Innern und meinem Außen so verändert, dass es gut für mich ist. Und wenn ich krank bin, oder auch nur Tage mit wenig Energie habe, kann ich das jetzt, am Ende diesen Jahres, so viel annehmen und so viel besser für mich sorgen, wie noch zu Beginn des Jahres.

4. Alte Träume werden wach und bekommen Raum.

Ungeplant und unverhofft bekam mein Leben in der zweiten Jahreshälfte ein neues Motto. Durch die neue Energie und Leichtigkeit, die durch den fehlenden Druck und die fehlende Anspannung möglich wurde, wurde ein Raum in mir frei. Raum für alte Träume. Die so tief schlummerten, dass ich kaum etwas von ihnen wusste.

4.1. „Lass es leuchten“ – Online Kongress

Begonnen hat alles damit, dass meine Schwiegermutter mir den Link für einen kostenlosen Online-Kongress von Jennifer Pepper zugeschickt hat. Weil sie dachte, das könnte mich eventuell interessieren.

Der Kongress hieß „Lass es leuchten! – Entdecke dein inneres Potential.“ Und dieser Titel zog mich magisch an. Ja, genau danach sehnte ich mich. Mein Leuchten zu entdecken. Also meldete ich mich an. Und war gespannt.

Eine Woche lang gab es jede Woche mehrere Interviews. Und ich hörte. Während dem Kochen, während dem Aufräumen oder Putzen, während der Einschlafbegleitung. Und jedes dieser Interviews bewegte und inspirierte mich. Und weckte eine Sehnsucht in mir. Eine Sehnsucht nach mehr. Eine Sehnsucht danach meine alten Träume aufzuwecken. Ich entdeckte wieder neu, was für Träume und Sehnsüchte, was für Gaben und Fähigkeiten mein Schöpfer in mich gelegt hat. Und ich wollte all das in die Welt bringen.

4.2. „Mama goes and grows business“

In mir formte sich eine Idee. Ein Gedanke, der sich in mir festsetzte und mich nicht mehr los ließ. Und diese Idee war nicht neu. Sie schlummerte schon seid Jahren in mir.

Ich möchte andere Menschen auf ihrem Weg begleiten. Ich möchte andere unterstützen, an den Punkten, an denen sie selbst nicht weiter kommen. Ich möchte anderen helfen ihren Weg zu finden und sich selbst zu finden.

Eigentlich mache ich das schon mein Leben lang. Bei Freunden. Ehrenamtlich in der Gemeinde. Aber jetzt, plötzlich wuchs immer mehr der Gedanke, dass ich damit auch Geld verdienen kann. Dass das, was ich so liebe und was ich so gut kann, tatsächlich meine Arbeit werden kann.

Eine weitere Sehnsucht wurde in mir wach. Die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit. Die Sehnsucht danach mein Leben und mein Arbeiten nach meinen Bedürfnissen und meinen Gaben zu gestallten. Aber – war so etwas überhaupt möglich?

An diesem Punkt meiner Gedanken kam Lena Busch in mein Leben. Als erstes in Form von Facebook-Werbung. Sie machte Werbung für ihr Programm „Mama goes and grows business“. Davon hatte ich schon öfters gesehen. Aber immer überlesen. Denn das betraf mich ja nicht. Oder doch? Plötzlich redete auf Facebook gefühlt jede Frau der ich folgte von dieser Lena und ihrem Programm. Und davon, wie wunderbar es ist mit einem Online-Business selbstständig zu sein. Und selbstbestimmt und bedürfnissorientiert zu arbeiten. (Wenn ich ehrlich bin, waren es nur drei Frauen. Ruth Abraham von der Kompass, Kiran Deuretzbacher und Olga Homering. Aber von denen drei sah ich ständig was. Facebook ist tatsächlich schlau. 😉)

Mein Herz war erfüllt von Sehnsucht. Sehnsucht danach meinen Traum und meine Gaben zu leben. Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. Sehnsucht danach mit meinen Themen und meinen Worten raus in die Welt zu gehen. Und gleichzeitig meldete sich ein kleines Aber und eine leise Angst. Darauf war ich aber nicht bereit zu hören.

Und mitten hinein in diese Sehnsucht veranstaltete Lena Busch eine kostenlose Workshop-Reihe. Und ich meldete mich an. Was hatte ich schon zu verlieren? Nun ja… Um es kurz zu machen: Ich verlor Geld. Das jetzt Lena hat. Weil ich mich bei „Mama goes und grows business“ anmeldete. Und ich gewann die Möglichkeit meinen Traum wahr werden zu lassen. Meinen Traum zu leben. Ich gewann wunderbare neue Menschen, die seitdem mein Leben bereichern. Ich gewann neues Wissen und neue Sichtweisen. Ich gewann neue Ideen und neue Träume.

Judith mit einer "Mama goes und grows Business" - Tasse
Kaffee aus der „Mama goes and grows Business“-Tasse.

Der Schritt „Ja“ zu sagen zu diesem Programm und dem Geld, das ich da in mich und meinen Traum investieren wollte, war übrigens nicht einfach. Ich habe mit mir gerungen. Mein Mann hat mit sich gerungen. Wir haben miteinander gerungen. Konnten wir wirklich daran glauben, dass diese Investition sich lohnt?

Ich hatte mein Ja deutlich früher gefunden als mein Mann. Ich konnte mich auch hier von dem wunderbaren Satz leiten lassen „Ich lasse Kontrolle und Angst los. Und wähle Vertrauen und Verbindung.“ Meinem Mann fiel das so viel schwerer. Er hat ein großes Bedürfnis nach Sicherheit und Beständigkeit. Und jetzt wollte seine Frau plötzlich so viel unsichere Veränderung.

Aber er sah mein Strahlen, wann immer ich von meinem Traum sprach. Er sah die Energie, die plötzlich wieder in mir war. Und so fand er sein Ja. Sein Ja zu mir und meinem Traum. Und dafür bin ich ihm so dankbar.

Und jetzt bin ich mitten dabei mit mein Online-Buissnes aufzubauen. Genau so, wie ich will. Genau so, wie es mir entspricht. Und ich freue mich darauf, wenn es wächst.

4.3. Ich werde sichtbar.

Zu Beginn diesen neuen Weges war vor allem ein Gefühl riesengroß: Aufregung. Gepaart mit einer Mischung riesengroßer Freude und einer leisen Angst.

In mir waren viele Ideen. Ideen was für ein Business ich wollte, was ich machen wollte. Ich wollte Kurse geben. Ganz viele verschiedene. Und hatte schon direkt so viele Ideen im Kopf. Ich wollte beraten und begleiten und coachen. Ich wollte anderen Müttern einen Weg aus der Erschöpfung zeigen und sie darin begleiten. Wie genau wusste ich noch nicht. Aber eins war mir klar: Als erstes musste ich mit meinen Gedanken hinaus in die Welt. Ich musste sichtbar werden im großen weiten Internet. Und als ersten Schritt entschied ich mich für Facebook. Weil ich mich da durch ein paar Gruppen in denen ich bin, schon heimisch fühlte.

Ich erstellte eine Seite und schrieb meinen ersten Beitrag. Und machte damit einen großen Schritt.

Judith´s Bild aus ihrem ersten Facebook-Post.
Mein erster Facebook-Post auf meiner neu erstellten Seite.

4.5. Von „Ich bin doch kein Coach… Oder?“ hin zu „Ja! Ich bin Coach.“

Mein Traum war also Menschen zu begleiten. Genauer gesagt: Mütter. Noch genauer: Mütter, denen es so geht, wie es mir ging. Die erschöpft sind, sich nicht mehr gut spüren können, die unzufrieden sind mit ihrem Leben und die genau spüren: es muss sich etwas verändern.

Mein Traum war online Kurse zu geben und Coach zu werden. Aber – konnte ich das einfach so? Durfte ich das? Wer war ich denn schon? Was konnte ich denn schon?

Immer wieder wurde mir während diesem inneren Prozess gesagt: „Judith, du bist eine Expertin! Durch dein Studium, durch deine berufliche Erfahrung, durch das, was du persönlich die letzten Jahre gemacht und erlebt hast.“ Und ja, ich durfte auch so oft erleben, dass das, was ich anderen Müttern sagte oder schrieb (zB in der wunderbaren Facebook Gruppe von Nora Imlau „gefühlstarke Kinder verstehen und begleiten“) wirklich hilfreich war.

Und dann empfohl mir die liebe Olga die Coaching-Grundausbildung bei Daniel Paasch. Die durch Corona online angeboten wurde. Und nur dadurch möglich für mich war.

Eine Woche Grundausbildung im Juli. Eine so intensive Woche. In der ich so viel gelernt habe. Über uns Menschen. Über mich. Über Coaching Methoden. Eine Woche, in der ich jede dieser Methoden üben durfte an anderen Teilnehmer/innen. Und in der ich jede dieser Methode selbst erleben durfte. Diese Woche hat so viel bewirkt und verändert in mir. Und danach war für mich klar „Ja. Ich bin Coach. Ja. Ich bin bereit.“

Aus dieser Ausbildung heraus hat sich eine wunderbare Übungsgruppe entwickelt. Wir treffen uns alle 14 Tage, um die Inhalte zu wiederholen und zu festigen, um die Methoden aneinander zu üben und um uns über unsere Arbeit auszutauschen.

Durch diese Ausbildung und durch das Vertiefen in dieser Übungsgruppe weiß ich, was ich am meisten liebe, an meiner Arbeit als Coach: Ich liebe es in die Tiefe zu gehen. Hier beschreibe ich, was ich damit meine.

4.5. „The Blog Bang“ – Der Urknall für meinen Blog.

Jetzt fehlte nur noch eins: Eine Website. Mein Mann organisierte mir alles technische und installierte eine WordPress Seite für mich. Immer wieder klickte ich mich da rein. Und starte auf den Bildschirm. Und hatte keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. Ich war schon so weit, alles ohne Website zu machen. Mir doch egal. Wer braucht den schon eine Website.

Mitten in diesem Frust stolperte ich im Internet über die nächste Person. Über Judith Peters alias „Sympatexter“. Sie bot eine kostenlose Challenge an. Den „Rapid Blog Flow“. Innerhalb einer Woche einen Blog-Artikel schreiben und mehrere weiter anlegen. Ihre Art fand ich wunderbar. Einen Facebook Post habe ich dieser Challenge zu verdanken. Mehr nicht. Sie war nämlich zeitgleich zu der Coaching-Woche.

Aber nach dieser Woche bekam ich E-Mails von ihr. Mit Werbung für ihren Blog-Kurs. Die ich aber ignorierte. Ich brauchte doch keinen Kurs, in dem ich lerne zu bloggen. Ich habe ja gar keine Website. Und meine Facebook Posts kann ich alleine schreiben, ohne Kurs.

Die letzte E-Mail las ich dann doch. „Nur noch heute ist die Anmeldung möglich.“ Ganz ehrlich: ich habe keine Ahnung, warum ich die las. Aber plötzlich wurde mir bewusst: diesen Kurs, von dieser Frau, die meinen Namen hatte, brauche ich unbedingt. Da lerne ich ja genau das, was ich noch nicht kann. Das Ding mit der Website. Und bekomme zusätzlich noch Tipps und Anregungen zum Bloggen.

Um es kurz zu machen: Ich meldete mich an. Und bereute es keine Sekunde. Judiths Slogan für diesen Kurs war, er sei „der Urknall für meinen Blog“. Und das war er tatsächlich. Woche für Woche schrieb ich einen (oder mehrere) Blogartikel. Woche für Woche arbeitete ich an meiner Website. Und veröffentlichte sie lange bevor sie „fertig“ war. Fertig ist sie noch immer nicht. Es fehlt tatsächlich noch immer die Startseite. Aber das ist kein Problem. Ich weiß, dass ich die auch noch machen werde. Judiths tolle Anleitungsvideos habe ich ja noch immer. Wer weiß, vielleicht ist das ja mein Projekt für die Weihnachtsferien.

Wenn du noch mehr über den wunderbaren Blog-Kurs lesen willst, dann klicke dich in diesen Artikel rein.

4.6. Mein erster Launch und mein erster Kurs.

Ganz ehrlich? Vor einem halben Jahr wusste ich noch nicht mal, was ein Launch ist. Und jetzt habe ich den ersten erfolgreich hinter mich gebracht.

Am Ende der Sommerferien gab es in meiner Facebook Gruppe ein kostenloses Angebot. Eine Verbindungswoche. Mit einem täglichen Live mit vielen Impulsen. Täglichen E-Mails mit Handout usw. Und viel Austausch in der Facebook Gruppe. Diese Woche hat mir so viel Spaß gemacht. Die Interaktion während meinen Live Videos und in der Gruppe war so wunderbar. Und die Rückmeldung von den Teilnehmerinnen so schön.

Das Thema der Woche war mein Herzensthema. Das Thema, mit dem ich vor allem sichtbar wurde in den letzten Monaten. Die Verbindung zu mir selbst. Ich erlebe so viele Mütter, die die Verbindung zu sich verloren haben, die teilweise nicht mehr wissen, wie es ihnen geht und was sie brauchen. Und dadurch erschöpfen sie.

Und auch ich selbst habe das genau so erlebt. Und seit ich Schritt für Schritt wieder die Verbindung zu mir gefunden habe, habe ich auch Schritt für Schritt aus meiner tiefen und lang anhaltenden Erschöpfung gefunden.

Sechs Frauen haben sich nach dieser Woche zu meinem Online-Kurs angemeldet. Und dieses Vertrauen hat mich so sehr gefreut. Wir hatten eine wunderbare und intensive Zeit. Sechs Wochen lang folgten sie meinen Anregungen zu: „Mache dich auf den Weg in die Verbindung mit dir selbst.“ Wir beschäftigten uns mit unserem Frühwarnsystem, mit Dankbarkeit, mit Bewegung. Wir lernten wieder uns liebevoll zu beobachten und wertschätzend zu behandeln. Und es war wunderschön zu beobachten, was sich im Leben dieser Frauen veränderte.

Wenn dich noch mehr zu den Erfahrungen mit diesem Kurs interessiert, lese meinen Monatsrückblick Oktober. Da kommen auch Teilnehmerinnen zu Wort.

Im Frühling gibt es den nächsten Durchgang. Hier kannst du dich schon jetzt dafür anmelden.

4.7. Ich liebe, was ich tue!

Was ist das Tolle daran, wenn wir unseren Träumen Raum geben? Wirklich Raum geben. Wir tun Dinge, die wirklich aus unserem Herzen kommen. Wir tun Dinge, die wir lieben. Und wir lieben, was wir tun.

Und ja: Das ist wirklich das, was ich erleben durfte und darf in diesem Jahr. Ich tue was ich liebe. Und ich liebe, was ich tue.

Ich liebe es zu schreiben. Am PC zu sitzen, zu tippen, mich schreibend zu reflektieren, meine Gedanken zu sortieren, sie in Worte zu fassen.

Ich liebe es zu lernen. Mich besser kennenzulernen. Altes wieder neu oder besser zu lernen Und Neues zu lernen. Coaching Methoden zu lernen. Dinge übers Bloggen zu lernen. Zu lernen wie Online-Business funktioniert. Andere Menschen kennen zu lernen. Und andere Welten.

Ich liebe es mit Menschen zu arbeiten. Sie zu begleiten auf ihrem Weg. Ihnen Impulse mit auf den Weg zu geben. Zu erleben, dass meine Impulse hilfreich und wertvoll sind. Wachstum und Veränderung mit zu erleben. In die Tiefe zu gehen. Und immer noch einmal ein Stückchen tiefer.

Ich liebe es mich in Social Media auszutauschen. Über meine Gedanken, über das, was mir wichtig ist, über das, was mich interessiert.

Ich liebe es mich zu vernetzen. Mit anderen wunderbaren Frauen. Die mir teilweise so unglaublich ähnlich sind. Und doch wieder so viele neue und inspirierende Gedanken in mein Leben bringen.

4.8. Mein „Warum“

Was treibt mich an? Was ist meine Motivation? Warum tue ich, was ich tue? Warum stecke ich so viel Zeit und Energie in diesen Traum?

Ein „Warum“ ist ganz sicher das, was ich gerade geschrieben haben. Ich tue, was ich liebe. Und ich liebe, was ich tue.

Mein zweites „Warum“ ist, dass mir in diesem Jahr so, so deutlich klar geworden ist, was Gott alles in mich hinein gelegt hat. Und das ich das weitergeben darf. Ich darf mein Licht, das ich wieder entdeckt habe, an andere weiter zu geben, damit auch sie ihr Licht wieder entdecken. Und dadurch wird unsere Welt Schritt für Schritt zu einem besseren Ort. Klingt ein bisschen pathetisch findest du? Ja, mag sein. Aber das ist es tatsächlich im tiefsten Innern, was mich antreibt. Ich möchte dazu beitragen, dass diese Welt ein besserer Ort wird.

Mehr über meine Vision und das, was mich antreibt, kannst du auf meiner „Über mich“-Seite lesen.

5. In Verbindung leben

„In Verbindung leben“ – das waren die Worte, die sofort und spontan in mir waren. Für meine Facebook-Seite, für meine Facebook-Gruppe, für meinen Blog, für mein Angebot.

Verbindung – das wurde für mich die letzten Jahre zu einem wichtigen Schlüssel. Die Verbindung zu mir, die Verbindung zu meinem Schöpfer, die Verbindung zu meinen Kindern, die Verbindung zu anderen Menschen. All das hat in meinem Leben immer wieder gefehlt. Und ich erlebe, wie reich diese Verbindung mein Leben macht.

Judith während einer Meditation.
Ich nehme mir mittlerweile regelmäßig Zeit für Verbindungsmomente mit mir selbst.

Das Thema Verbindung wurde mir so wichtig, dass ich jetzt in meinem Kurs und in meinen Coaching-Angeboten anderen Frauen helfe, die Verbindung zu sich wieder zu finden. Und dadurch wieder mehr Freude und Fülle in ihrem Alltag zu erleben.

„Ich merke, die Verbindung zu mir selbst ist mein wichtigster Schlüssel“, sagte auch eine Teilnehmerin meines online-Kurses im Herbst. Und das freut mich so sehr, dass ich das an andere Menschen weiter geben kann.

Ja. Verbindung ist so wichtig. Es ist eines unserer emotionalen Grundbedürfnisse. Und wir merken, wenn dieses Bedürfniss fehlt.

Das Thema Verbindung zieht sich wie ein roter Faden durch viele meiner Blogartikel. In meinem erster Expertenartikel, den ich im Kurs von Judith Peters geschrieben habe, beschreibe ich, was Verbindung ist und warum sie mir so wichtig ist.

In weiteren Artikeln beschreibe ich meine fünf besten Tipps, wie du in deinem vollen Mama-Alltag mit die in Verbindung bleiben kannst, eine Anleitung zur Achtsamkeit, die dir helfen kann, wieder zurück in deine Verbindung zu kommen, meine liebsten Verbindungsmomente mit meinen Kindern und vieles mehr zum Thema Verbindung.

Ich freue mich, wenn du meine Artikel liest, um Impulse für dich zu finden.

8. Nähe und Verbindung mitten in der Distanz

Es gab Zeiten während dieser Pandemie, in der wir stecken, da fühlte ich mich sehr allein. Distanziert von allen anderen. Und gleichzeitig nie allein, weil meine Kinder ja ständig um mich waren.

Mir fehlte dadurch stellenweise die Verbindung zu mir und ganz extrem, die Verbindung zu anderen.

Doch nach und nach erlebte ich, was für eine Nähe und Verbindung uns das Internet mitten in der Distanz bieten kann.

Der Beginn machte die Schule. Online-Konferenzen. Online-Unterricht. Online-Teambesprechungen. Ich wunderte mich, wie gut das alles funktionierte und vor allem, wie nah dran ich an den Schülern durch den Bildschirm sein könnte.

Dann folgte Hauskreis, private Treffen, gemeinsames Kaffeetrinken via Zoom oder Skype.

Kurse hatte ich online schon einige wahrgenommen. Und nutzte das auch während der Pandemie dankbar. Und natürlich mein wunderbares Coaching bei der lieben Hilke.

Mittlerweile gebe ich selbst Kurse und Coaching. Und finde es auch da immer wieder wunderbar, welch eine Verbindung über den Bildschirm entstehen kann. Wie nahe wir uns sein können, trotz aller räumlichen Distanz.

Auch in meiner wunderbaren Facebook-Gruppe ist eine Gemeinschaft entstanden, für die ich einfach nur dankbar bin. Hier wird nicht nur bei einem wunderbaren offenen Austausch Verbindung miteinander gelebt, diese Verbindung zieht auch Kreise in unser Offline-Leben.

Der „kleinste Weihnachtsmarkt der Welt“ kommt als Dankschön von einer Gruppenteilnehmerin per Post.
Ein Post in meiner Gruppe. Ein Teilnehmerin hat einer anderen ein Paket geschickt, Nachdem diese berichtet hat, wie sehr sie durch Corona und Quarantäne herausgefordert sind.

Und aus unterschiedlichen Kursen oder Ausbildungen haben sich mittlerweile drei Gruppen entwickelt, denen ich mich wunderbar verbunden fühle. Diese Gruppen würde es ohne das Internet nicht geben, wir hätten uns nie kennen gelernt. Deshalb bin ich am Ende diesen Jahres tatsächlich auch dem Internet dankbar. Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht.

Aus „Mama goes and grows Business“ ist meine wunderbare Buddy-Crew entstanden. Wir tauschen uns aus über Facebook und den Messenger, sind auf Facebook und Instagram vernetzt, treffen uns in Zoom zum Co-Working und zum Austausch. Ein paar davon durfte ich im Herbst live treffen. Und das war dann noch noch wunderbarer, als „nur“ online. Aber auch übers Handy und den PC fühle ich mich ihnen immer wieder so nah. Auf diesem Wege ein riesengroßes Dankeschön an euch wunderbare Frauen! Es ist so schön, dass wir gemeinsam auf diesem Weg sind. Claudia Krampolf, die Eltern auf ihrem ganz eigenen Weg in die Elternschaft begleitet, Katharina Eirich alias „glücklich verknotet“, die wie keine andere zeigt, wie wunderschön Makramees sind, Katharina Michels alias „Kami Architektur“, die Baufrauen unterstützt, ihren Traum zu verwirklichen, Prisca Heim , die wunderbare und coole Psychologin, Regina Schmitt, eine wunderbare Expertin für Beckenboden und Bauch, Sabrina Paulino alias „diverse Brille“, die sich für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt & Antidiskriminierung stark macht, Salome Trompisch, der das Thema (Und-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Herzen liegt und unsere Bedürfnisse, die mit diesem Thema zu tun haben, Solveig Kankaa, die online-Kinderärztin, Veronika Haug alias „lead like a mom“, die uns Müttern (und den Unternehmen) zeigen will, was für grandiose Führungsqualitäten wir durch unser Mutter-Sein entwickeln und Yvonne Welser , die getrennten Müttern auf ihrem Weg unterstützt. Ich empfehle jede dieser Frauen von Herzen!

Priska, Yvonne, Veronika, Salome und ich treffen uns zum online-Wochenende von MggB.
Beim Essen gehen abends.

Aus meiner Coaching-Ausbildung ist eine Übungsgruppe entstanden, mit der ich mich seither 14-tägig über Zoom treffe. Wir haben uns dort in Kleingruppen beim Üben der Coaching-Methoden kennen gelernt und treffen uns, um diese Methoden immer wieder aneinander zu üben, uns auszutauschen über das, was wir gelernt haben und das, wie wir es anwenden. So schön, dass es euch gibt! Claudia Granger, Dagmar Topf, Diana Pietsch, Imelda Ritz, Natascha Schüller und Sieglinde Steinacher.

Und aus dem Blog-Kurs „the Blog Bang“ haben sich die coolen Feedbäckerinnen entwickelt. Kennengelernt haben wir uns, indem wir bei den Feedback-Posts im Kurs immer wieder unsere Artikel gelesen und kommentiert haben. Das haben wir so schätzen gelernt, dass wir nach dem Kurs unsere eigene kleine Gruppe gegründet haben. Uns vereint die Liebe zum Schreiben und zum Lesen. Und wir würden uns so gerne mal in live auf einen Kaffee treffen. Claudia Burger, Lehrerin, Lerncoach und Kinderbuchautorin, Wiebke Schomaker Logopädin und Expertin für Sprachförderung, Ilka Kind, Lerncoach und Expertin für LRS, Ulrike Mayer, Kindercoach und Lerntherapeutin. Außerdem schreiben sie alle regelmäßig an ihrem Blog. Und ich bin immer eine der Ersten, die ihre Artikel lesen darf, teilweise sogar noch vor der Veröffentlichung. Und ich kann jeden der Blogs von ganzem Herzen empfehlen.

Ich bin so dankbar, diese wunderbaren Frauen kennen gelernt zu haben. Und merke immer wieder, wie gut mir diese Nähe und Verbindung trotz aller Distanz tut.


Und sonst so? – Impressionen

Was gab es sonst noch in meinem Leben in 2021? Ein Schnelldurchlauf in Bildern durch das Jahr:

Das Jahr startet mit so viel Schnee, dass die Schlitten auf der Straße fahren. Das ist sehr selten bei uns!
Und während bei uns tiefster Winter und harter LockDown war, lag mein Mann am Strand in Puerto Rio. (Nein, eigentlich war er zum Arbeiten dort. Aber er hatte in der Woche tatsächlich zwei Stunden Zeit, um den Strand bei Sonnenschein zu genießen.)
Fasching feierten wir dieses Jahr als Familie zu Hause. Und wir hatten trotzdem unseren Spaß. 🙂
Ehe-Abend togo. Ein Angebot einer Nachbargemeinde, die ihr Angebot für Ehepaare nicht wie gewohnt anbieten konnte. Und es war so ein schöner Abend!
Ostern mitten im LockDown. Anstatt Ostergottesdienst gab es einen wunderschönen Familienkreuzweg unter Pandemiebedingungen.
Ostereiersuche im Garten.
Unser Jüngster wird 4. Mitten im LockDown können wir nicht groß feiern. Aber ausgewählte Gäste kommen in Etappen und es wurde ein wunderbarer Tag.
Im Frühling entdecke ich einen wichtigen Alltagsbegleiter für mich. Meine Kopfhörer.
Mein kleiner Garten. Ich liebe es im Frühling zu sähen und zu pflanzen. Und danach zu pflegen und zu jäten. Beim Wachsen zu zu schauen und zu ernten.
Im Legoland
Bei Oma und Opa im Pool.
So sehr, wie in diesem Jahr, haben wir uns vermutlich noch nie auf die Sommerferien gefreut.
Und wir genießen die freie Zeit! Auf dem Bauernhof…
…am Altmühlsee…
…und im Playmobil Funpark.
Im September wird unsere Mittlere 7…
und der Älteste kommt ans Gymnasium.
Im Oktober heiratet eine liebe Freundin. Durch Corona musste sie ein Jahr auf ihre Hochzeit warten.
Und mein Jüngster darf mit dem Kindergarten beim Erntedankgottesdienst mitmachen. Auch das war im letzten Jahr nicht möglich.
In den Herbstferien waren die zwei Schulkinder bei einer Kinder-Bibel-Woche…
…und mein Jüngster hatte ein Laternenfest. Wegen Corona zwar ohne Eltern, aber mit glücklichen Kindern.
Und auch dieses traurige Ereignis soll nicht fehlen. Der Verlust unsrer Kaninchen. Im September ist Medi gestorben…
… Ende November Paul. Das hieß: zweimal Trauer begleiten und Abschied nehmen.
Auch das hat unser Jahr geprägt. Livestream unsrer Gemeinde.
Und: Im Sommer habe ich einen Artikel für die Family geschrieben. Und Ende November ist das Heft endlich erschienen.
Und der Dezember ist wie immer geprägt vom Advent…
…und dem Besuch des Nikolaus.

Meine drei liebsten eigenen Blogartikel aus diesem Jahr.

Für mich fühlt sich der Gedanke, dass ich erst im Sommer mit dem Bloggen begonnen habe ganz unwirklich an. Das Bloggen ist für mich mittlerweile zu einer meiner liebsten Tätigkeiten geworden. Es gibt kaum einen Tag mehr, an dem ich mich nicht in irgendeiner Weise mit einem Blogartikel beschäftige. Indem ich beim spazieren gehen oder beim Duschen Ideen zu einem Artikelthema aufsteigen lasse. Oder indem sich sogar ganze Sätze in meinem Kopf dabei bilden. Bis hin zum Tippen am Tablet. Oder manchmal sogar am Handy, während ich neben einem Kind liege, das zum Einschlafen noch mit mir kuscheln will.

Ich liebe es zu bloggen und es tut mir selbst so gut. Wenn ich dann auch noch die Rückmeldung bekomme, dass meine Gedanken für andere hilfreich sind, ist das ein riesen Geschenk für mich.

In diesem Jahr habe ich (mit diesem Jahresrückblick) 34 Blogartikel veröffentlicht. Wahnsinn! Das hätte ich nie gedacht. Und ich muss nicht auf Themensuche gehen. Die Themen kommen einfach zu mir. Die liebe Judith Peters hat es im Sommer wirklich geschafft, meinen Blogmotor zum Laufen zu bringen.

Aus diesen Blogartikeln meine drei liebsten aus zu wählen, ist wirklich schwer. Ganz ehrlich: Ich liebe sie alle. Jeder einzelne Artikel enthält so viel von mir. Ist tatsächlich ein Teil von mir. Aber wenn ich mich entscheiden muss, sind es diese drei:

  • „Dein weiches Herz“ – Dieser Blogartikel war ursprünglich ein Facebook Post. Und zwar der erste, den ich geschrieben habe. Das sind die Worte, mit denen ich mich rausgetraut habe. Und sie beinhalten so viel von mir.
  • Meine 5 besten Tipps, wie du im vollen Mama-Alltag mit dir selbst in Verbindung bleibst.“ Einer meiner ersten Expertenartikel, die ich Dank Judith Peters Blog-Kurs geschrieben habe. Zu einer Zeit, als ich mich noch gar nicht als Expertin fühlte. Und ich beim Schreiben staunend erkannte, dass ich ja genau das bin.
  • Meine Monatsrückblicke. Beispielhaft nenne ich hier den vom November. Ich liebe es auf meine Monate zurück zu blicken, mir Gedanken über die aktuelle Jahreszeit zu machen und einen Impuls für mich und euch daraus zu ziehen.

Mein Jahr 2021 in Zahlen.

Private Zahlen

  • Um 6 Uhr geht jeden Morgen mein Wecker an. Auch am Wochenende. Und das obwohl ich immer eine bekennende Langschläferin war. Aber mittlerweile weiß ich, wie gut mir die immer gleich Aufstehzeit und die kurze Zeit ohne Kinder tut.
  • Am 4.1.2021 wurde ich 39.
  • Im Sommer fuhren wir 138 Kilomenter in den Urlaub. Für 1 Woche.
  • Meine Kinder wurden dieses Jahr 4, 7 und 10.
  • Mein Mann und ich hatten dieses Jahr den 16. Hochzeitstag.

Business-Zahlen

  • Mein erster Post auf meiner Facebook-Seite war am 13.6. Ich war so aufgeregt, als ich auf „posten“ geklickt habe. Er hatte 10 Likes und 3 wunderbare Kommentare. Und das hat mich so dankbar gemacht.
  • Inzwischen gibt es 138 Beiträge auf meiner Seite.
  • Meine Seite hat 112 Fans und 141 Abonnenten. Vielen Dank dafür!
  • Am 18.7. habe ich meine Facebook Gruppe gegründet. Mittlerweile hat sie 84 Mitglieder. Und es ist wunderbar da.
  • Am 29.7. habe ich 6 Facebook Posts in Blogartikel umgewandelt.
  • Am 30.7. habe ich im Rahmen von „the Blog Bang“ den ersten Expertenartikel geschrieben und habe Dank Judith Peters Empfehlung und Ermutigung meine noch völlig unfertige Website veröffentlicht.
  • Mittlerweile habe ich (mit diesem Jahresrückblick) 34 Blogartikel veröffentlicht.
  • Am 23.8. habe ich meine Selbstständigkeit als Nebentätigkeit beim Finanzamt angemeldet.
  • Am 27.9. startete mein erster Online-Kurs mit 6 wundervollen Frauen.
  • Am 11. November war ich das erste Mal auf Instagram aktiv.
  • Mittlerweile habe ich dort 17 Beiträge und 97 Follower.

Mein Ausblick auf 2022

  • Im Januar starte ich etwas Neues: „DeinRaum – Frauen gemeinsam verbunden“. Ein Gruppen-Angebot für alle Frauen, die sich nach mehr Verbindung sehnen. Verbindung mit sich selbst, Verbindung mit anderen Frauen, Verbindung mit unserem Schöpfer.
  • Im März startet mein zweiter Kurs-Durchgang meines Online-Kurses „Mach dich auf den Weg in die Verbindung mit dir selbst„.
  • Und auch mein Einzelcoaching wird weiterhin angeboten.
  • Außerdem will ich schreiben: Viele weitere Blogartikel. Weitere Artikel für Zeitschriften. Und ein Buch. Oder zwei.
  • Und ich möchte endlich so wirklich mit einem Newsletter starten.
  • Ich möchte noch weiter an meiner Website feilen. Die Startseite fehlt zum Beispiel noch. Und auch ein Design ist quasi noch nicht vorhanden.
  • Ach so… Ein Logo habe ich auch noch nicht. Und „Branding Farben“. Und was man nicht alles noch so braucht…
  • Ich möchte noch viel lernen. Und freue mich auf den Start meiner Ausbildung im Januar beim ICL (Institut für christliche Lebenshilfe) .

Und ich habe mein Motto für 2022 gefunden. „Erfüllt leben„. Denn das ist es, wonach ich mich sehne. Und das ist es, wohin mich mein Jahr 2021 hingeführt hat. In die Fülle. Und davon will ich mehr.

Aus diesem Motto kommen auch meine drei wichtigsten Wünsche für das neue Jahr:

  • Ich wünsche mir, dass ich mein Herz (noch mehr) für die Fülle öffnen kann. Für die Fülle des Lebens. Die Fülle der Schöpfung. Die Fülle an Schönheit um mich herum.
  • Ich wünsche mir tiefe Verbindung zu mir und anderen Menschen. Meinen Kindern, meinem Mann, den wunderbaren Frauen, die ich in diesem Jahr kennen lernen durfte.
  • Ich wünsche mir, dass mein Business wächst und ich auch da Fülle erleben darf. Und dass ich dadurch immer mehr Frauen in die Verbindung begleiten darf. Und dadurch auch hin zur Fülle.

Ich freue mich, wenn du auch im nächsten Jahr in meinem Blog liest. Und wenn du Teil dieser Fülle wirst, im nächsten Jahr. Und wir auf irgendeine Art und Weise miteinander in Verbindung sind.

Herzliche Grüße, Judith

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