Vor etwa einem Jahr berichtete ich in meiner Lieblings-Facebook-Gruppe von einer unsrer Chaos-Familiensituationen, die es hier immer wieder gibt. Situationen, in denen man als Mama nicht weiß, ob man lachen, weinen oder schreien soll.

Und ein Kommentar auf diesen Beitrag war: „Judith, Danke für diesen Beitrag! Du hast das so herrlich beschrieben! Schreib mal ein Buch, oder einen Blog und erzähle aus deinem Familienalltag.“

Und mein spontaner Gedanke war „Ich? Ein Buch? Oder einen Blog? Das würde doch keiner lesen! Und außerdem habe ich für sowas doch gar keine Zeit.“

Aber, dieser Kommentar hatte etwas in mir angepiekt. Einen alten Traum. Den Traum von mir, als junges Mädchen. Als ich in meinem Zimmer saß und auf einer Schreibmaschine geschrieben habe. Mit dem großen Traum im Herzen, einmal Schriftstellerin zu werden.

Ohne es zu merken, wuchs dieser alte Traum wieder in mir. Und ohne es zu merken drängten nach und nach Themen in mir nach oben, die raus wollten. Raus in die Welt.

Meine alte Sehnsucht, die ich im Kleinen schon immer lebe, wollte raus in die Welt. Menschen ermutigen, mein Herz zu teilen, zu inspirieren und zu helfen.

Ich wusste nur noch nicht wie… Und ob ich wirklich den Mut dazu haben würde.

Eine richtiger Blog, eine Website, erschien mir unerreichbar. Aber vielleicht konnte ich ja kleiner starten.

Schritt 1: Facebook – Ich trau mich

Also erstellte ich als ersten Schritt eine Facebook Seite. Durch die tollen Gruppen, in denen ich unterwegs war, fühle ich mich da heimisch. Und durch die Erfahrung, dass meine Beiträge in den Gruppen hilfreich waren, war die Hoffnung in mir, dass auch meine Seite gelesen wird.

Mein erster Beitrag auf meine Seite fühlte sich so aufregend an. (Mittlerweile habe ich ihn hier in einen Blogartikel gepackt.) Und ich war so berührt, von dem Feedback, was ich bekam.

Und genau das war es, was mich antrieb weiter zu machen. Das Feedback. Das Danke. Dass ich erleben durfte, dass meine Worte tatsächlich Menschen erreichten.

In mir war immer wieder der Gedanke, dass ein richtiger Blog toll wäre. Aber ich hatte keine Ahnung wie. Das Projekt „Website“ erschien mir riesig und wie ein unbezwingbarer Berg.

Schritt 2: Ein Artikel für die Family

Aber die Freude am Schreiben war in mir erwacht. Also stöberte ich im Internet, was denn außer einem Blog noch möglich ist.

Und stolperte über eine Anzeige beim SCM-Verlag, die nach freien Autoren für ihre Zeitschriften suchten.

Ohne groß nachzudenken (sonst hätte ich sicher meinen Mut verloren), schrieb ich eine E-Mail. Und bekam tatsächlich die Chance, einen Artikel für die Family zu schreiben. (Psst… Mein Artikel erscheint in der Oktober-Ausgabe.)

Und beim Schreiben merkte ich, dass das genau das ist, was ich schon immer machen wollte. Es fühlte sich so gut und richtig an.

Aber der Gedanke an eine Website schreckte mich noch immer ab. Ja. Das wäre genial. Aber wie?

Schritt 3: „The Blog Bang“ – Startschuss für meine Website

Und dann stolperte ich über ein kostenfreies Angebot von Judith Peters. Bei „kostenfrei“ kann man nichts falsch machen. Oder? Also meldete ich mich an. Und lernte ihre Art an das Bloggen und das Erstellen einer Website ranzugehen kennen.

Ihre Art des Bloggens ist wunderbar. Dynamisch, mit Freude und Leidenschaft. Genauso wie auch ich das will und erlebe.

Und ihre Art eine Website zu erstellen? Die lernte ich während meiner Zeit bei „the Blog Bang“ kennen, was ich (kurz entschlossen, in der letzten Minute, aus einem Impuls heraus) bei ihr buchte.

Das will ich hier nur ganz kurz erwähnen: Ohne das Team „Sympatexter“ hätte ich noch keine Website. Aber durch die kurzen, einfachen Videos, die tatsächlich alles Schritt für Schritt erklären, durch die Fragen, die ich stellen konnte – und die prompt beantwortet wurden – ist tatsächlich in kürzester Zeit eine Website entstanden.

Dank „the Blog Bang“ habe ich aber nicht einfach nur eine Website erstellt, ich habe sie mit vielfältigem Leben gefüllt. Ich habe Artikel geschrieben, die es ohne diesen Kurs ganz sicher nicht geben würde.

Unsere erste Blogger-Aufgabe war „Wir schreiben einen ganz einfachen Experten-Artikel. Einen Was-ist-Artikel?“

Was? Expertenartikel? Ich? Ich bin doch kein Experte. Ich schreibe über mich, meine Erfahrung, meine Familie. Aber ja… Gleichzeitig bin ich Coach und gebe Kurse… Also… Bin ich etwa doch Experte?

Ich nahm diese Herausforderung an. Und schrieb wärend the Blog Bang noch mehr Expertenartikel. Und bekam wundervolle Rückmeldung. Und fühle mich dadurch jetzt tatsächlich als Expertin.

Ich habe in den 8 Kurs-Wochen 14 Blogartikel geschrieben! Und 6 Facebook-Posts in Blogartikel umgewandelten. Und meine Über-mich-Seite erstellt. Und meine Angebots-Seite.

Ich bin stolz. Und froh, dass ich meinem Impuls nachgegangen und den Kurs gebucht habe. Und dankbar für die tolle Unterstützung. Und empfehle Judith Peters immer weiter, wenn jemand mit dem Bloggen beginnen oder eine Website erstellen will.

Wie geht es weiter?

Ich werde weiter schreiben.

Bloggen ist innerhalb von kürzester Zeit zu meiner Me-time geworden. Ich liebe es, in ein Thema einzutauchen. Ich liebe es, meine Gedanken beim Schreiben zu sortieren. Ich liebe es, mich mitzuteilen und mein Herz und meine Gedanken zu teilen. Und ich liebe es, wenn ich die Rückmeldung bekomme, dass das, was ich schreibe, für andere ermutigend ist, hilfreich ist, eine Inspiration ist.

Das treibt mich an.

Warum ich euch das erzähle? Um euch Mut zu machen: Wenn ein Traum in euch schlummert, geht ihm nach. Und wenn euch tolle Angebote über den Weg laufen, bei denen ihr den Impuls spürt „JA“, geht dem nach. Es können wunderbare Dinge daraus entstehen.

Eure Judith

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