Oh Februar. Was warst du für ein Monat. Ein Monat des Sturms. Auf so vielen Ebenen. In so vielen Bereichen.

Und ein Monat der mir gezeigt hat, wie viel sich in mir verändert hat. Und dass das, was ich hier schreibe, das was ich den Frauen, die meine Angebote wahrnehme immer sage, für mich wirklich wahr ist:

Wenn ich mit mir verbunden bin, wenn ich in einer tiefen Verbindung mit mir lebe, dann kann ich mit Herausforderungen umgehen. Dann kann ich den Stürmen des Lebens standhalten.

Sturm…

Anfang Februar habe ich mich mit dem Thema Sturm beschäftigt. Ohne zu ahnen, dass ich kurz darauf mehreren Stürmen begegnen werde. Immer wieder fiel mein Blick auf die Bilder, die in meinem Wohnzimmer hängen.

Was wähle ich im Sturm?

Ich habe sie vor ein paar Jahren gemalt. Mitten während eines inneren Lebenssturm entstanden sie zuerst in meinem Innern, dann auf meinem Skizzenblock und dann auf der Leinwand.

Vertrauen

Seitdem hängen sie in meinem Wohnzimmer. Und erinnern mich immer wieder an mein Lebensthema: Angst und Kontrolle loszulassen. Und Vertrauen und Verbindung zu wählen.

Verbindung

Die letzten Wochen (oder Monate?) werde ich mal wieder von unterschiedlichen Seiten mit diesem Thema konfrontiert.
 
Mit dem Sturm und den Wellen. Mit dem vermeintlich sicheren Boot. Mit der Angst und der Kontrolle. Mit Vertrauen und Verbindung.
 

Und ich werde in meinem Leben zur Zeit wieder so intensiv dazu aufgefordert mich zu entscheiden. Zu wählen. Angst und Kontrolle? Oder Vertrauen und Verbindung?
 
Anfang diesen Monats wurde mir der Gedanke noch einmal so wichtig:
Ich darf Angst und Kontrolle loslassen. Und Vertrauen und Verbindung wählen. Immer wieder neu.
 
Und ich weiß, wenn ich mitten im Sturm Kontrolle und Angst loslasse, wenn ich Vertrauen und Verbindung wähle, dann beruhigt sich der Sturm und mir zeigt sich der Weg.
 
Und ich glaube daran, ich falle nicht in die Flut, wenn ich springe, sondern in sichere Arme. In die Arme meines Schöpfers.

 

privater Sturm

 
Das waren meine Gedanken Anfang Februar. Gedanken, die ich auf Instagram und Facebook mit euch teilte, weil ich dachte, dass sie für euch wichtig sind.

 

Am nächsten Tag wurde klar, dass ich sie vor allem für mich aufgeschrieben und festgehalten habe. Am nächsten Tag befand ich mich plötzlich mitten im Sturm.

 
Mein Mann rief mich von der Arbeit aus an. Mit der Aussage, dass irgendwas bei ihm nicht stimmt. Mehr konnte er mir nicht sagen. Aber ich spürte direkt, dass ich zu ihm muss. Und dort angekommen wusste ich intuitiv, dass er ins Krankenhaus muss. Ohne zu ahnen warum.

 

Ich befand mich von einer Sekunde zur anderen im Auge des Sturms. Und in diesem Auge, im Zentrum des Sturms war Ruhe. Und ich konnte ruhig sein. Es war als wäre ich vorbereitet worden auf diesen Morgen. Ich hatte meine eigenen Sätze vor Augen. „Was wählst du, wenn der Sturm kommt? Kontrolle und Angst? Oder Vertrauen und Verbindung? Wähle! Wähle Vertrauen und Verbindung.“

 

Und ich wählte. Verbindung zu mir und meinem Mann. Verbindung zu Menschen, die ich kurz informierte, dass wir im Krankenhaus sind und gute Gedanken und Gebete brauchen. Verbindung zu meinem Schöpfer.

 

Und ich wählte. Vertrauen in meine Intuition. Vertrauen in die Ärzt*innen, Schwestern und Pfleger. Vertrauen in unserem Schöpfer.

 
Mein Mann hatte einen Schlaganfall.
Und seitdem ist so vieles anders in unserem Leben. Unsicherer, zerbrechlicher, näher, verbundener, voller Vertrauen und Traurigkeit und Hoffnung und Liebe.

 

Ihm geht es gut. Und doch geht es ihm nicht gut.

Wir sind abgesichert. Und doch ist vieles unsicher.

 

Wir sind noch immer im Sturm. Er ist deutlich leiser geworden. Die Wellen sehr viel niedriger. Aber er ist da.

 
Und wir entscheiden uns jeden Tag neu, Kontrolle und Angst loszulassen.

 
Die Angst wie es weitergeht. Den Wunsch kontrollieren und beeinflussen zu können wann er wieder wie viel arbeiten wird. Die Angst ob uns das Geld reicht. Den Wunsch unsere finanzielle Zukunft komplett absichern zu können. Wir lassen los.

 

Und wir wählen. Vertrauen, Verbindung, Dankbarkeit, Liebe, Zeit als Familie, … Und diese Wahl beruhigt den Sturm. Immer wieder.

Mir ist wieder einmal bewusst geworden, wie zerbrechlich das Leben ist. Und genieße es deswegen umso mehr.

 

Wind

Mitten in unseren privaten Sturm, kam ein Sturm in Form des Windes. 

Ich weiß, dass viele den Sturm im Februar als bedrohlich erlebt und empfunden haben. Mich hat er sehr berührt. Er pustete direkt in meinen Kopf. Blies durch mich hindurch. Und zeigte mir, dass ich mitten im Sturm sicher stehen kann. Auch wenn alles an mir zerrt und zieht. Ich stehe. Sicher. 

Und doch hat auch dieser reale Sturm gezeigt, dass unser Leben kostbar und zerbrechlich ist. Dass unser Alltag nicht selbstverständlich ist. 

Es gab Tage, da blieben Schulen und Kitas zu, wegen dem Sturm. Und erinnerten schmerzhaft an die Tage, in denen sie das erste Mal wegen Corona zu blieben.

Es scheint, als sei unser Leben unsicher und ungewiss geworden. Wie viel wichtiger ist es da, dass wir Sicherheit und Gewissheit in uns selbst haben.

 

Krieg…

 

Noch während dieses Wort auf meinem Bildschirm erscheint, merke ich, dass ich nicht weiß, was ich darüber schreiben will. Ob ich darüber schreiben will. Etwas in mir wehrt sich dagegen.

Ist es wirklich möglich, dass so viel Sturm in einen Monat passt? In so einen kurzen Monat, wie der Februar ist?

Aber ja. Es ist wahr. Wir alle stehen fassungslos und machtlos vor dem, was da passiert.

Und mir wurde auch hier wieder wichtig, was mir schon zu beginn des Monats wichtig wurde: Was wählen wir im Sturm? Angst und Kontrolle? Oder Vertrauen und Verbindung?

Angst lähmt uns, macht uns klein und schwach. Und auch das Bedürfnis nach Kontrolle lähmt uns. Weil wir in dieser Situation nichts kontrollieren können.

Das was wir machen können ist, für Frieden in uns und um uns herum zu sorgen. Indem wir die Verbindung zu uns suchen. Die Verbindung zur Liebe. Die Verbindung zu unserem Schöpfer. Die Verbindung zu Menschen, die uns gut tun.

Das Einzige, das zum Frieden führt ist die Liebe. Und die erste Person, der wir jeden Tag diese Liebe schenken können, sind wir selbst.

Und wir können aktiv werden. Indem wir spenden. Geld und Sachspenden. Indem wir Wohnraum anbieten. Indem wir beten. Indem wir anderen Liebe schenken. 

 

Verbindungskaffee

 

Unsere Welt braucht mehr Verbindung! Davon bin ich überzeugt. Gerade gefühlt noch mehr als sonst. Verbindung ist das, was uns hilft, die Herausforderungen des Alltags zu meistern und den Stürmen des Lebens standzuhalten. Ich erlebe das im Moment wieder so, so deutlich in meinem eigenen Leben.

Und deshalb gab es im Februar in meiner Facebook-Gruppe einen Verbindungskaffee. Ich gehe für ca. 30 Minuten live. Und biete Raum für Austausch und Verbindung. Mit sich selbst und den anderen. Es gibt kleine Impulse und praktische Verbindungsübungen.

Starten wollte ich eigentlich an dem Tag, an dem ich meinen Mann ins Krankenhaus gebracht habe. Aber der Sturm hat meinen Pläne durcheinandergewirbelt. Aber nachdem ich mich und meine Pläne wieder gesammelt habe, konnte ich euch diesen Raum anbieten. Und habe mich so sehr über jede gefreut, die ihn angenommen hat.

Lust auf einen Kaffee mit mir?

Und wenn du jetzt denkst „Oh nein, das habe ich verpasst!“, habe ich eine wunderbare Nachricht für dich: Auch im März gibt es noch ein paar Termine für den Verbindungskaffee. (Siehe unten.)

 

Frühlingsboten

 

Mitten in den Stürmen meines Lebens und der Welt, hatte der Februar aber auch noch viele kleine Wunder zu bieten. Frühlingsboten. Irgendwann entdeckte ich den ersten. Und dann schien es, als zeigten sich jeden Tag mehr.

Allen Widrigkeiten zum Trotz erweckt die Natur zu neuem Leben und schenkt uns Hoffnung: Neues Leben ist möglich! Nach jedem Winter, kommt der Frühling. Egal wie lang und wie schwer er war.

Was war sonst noch los

Ich war auch den kompletten Februar krankgeschrieben. Wie schon im Januar. Wie schon einen Teil des Dezembers. 

Meine Ärztin nennt es körperliches Erschöpfungssyndrom. Mein Heilpraktiker „mitochondriale Erschöpfung“. Ich spüre, dass mein Körper, mein ganzen System die Impfungen nicht verkraftet hat. (Und das traue ich mich hier jetzt zu schreiben. Und möchte trotzdem betonen, dass ich Impfungen für gut und wichtig halte.)

Fakt ist, dass mein Körper erschöpft ist. Ich fühle mich körperlich seit Wochen so schwach, wie schon lange nicht mehr.

Und doch bin ich innerlich so stark und fühle mich innerlich so ruhig und sicher, dass ich gut durch die Stürme dieses Monats gehen und andere durch diese Stürme begleiten konnte.

Dafür bin ich unendlich dankbar.

Ausblick auf März

Und im März kommt er dann wirklich. Der Frühling. Wir dürfen uns auf die Sonne freuen, auf die Vögel, die zurückkommen, auf die Käfer, die erwachen, auf immer mehr Blumen die wachsen.

Und auch ich habe Angebote für euch, die euch helfen können euren Frühling zu erleben. Die euch helfen können, dass Leben neu in euch erwacht. Die euch helfen können, ins Vertrauen und in die Verbindung zu kommen.

  • Wie oben schon erwähnt, wird es noch ein paar Mal den Verbindungskaffee in meiner Gruppe geben. Die nächsten geplanten Termine sind: Freitag, 4.3. , Montag, 7.3. , Mittwoch, 9.3. und Freitag, 11.3. Wenn du noch nicht in meiner Gruppe bist, komm gerne dazu! Ich freue mich auf dich!
  • Und am 21. März startet mein Online-Kurs in die nächste Runde. Und darauf freue ich mich schon so sehr! Mein Kurs möchte dir helfen, wieder in Verbindung mit dir zu kommen. Dich wieder zu spüren. Dich wieder mit deinem Körper und deinen Gefühlen zu verbinden. Einen liebevollen Blick auf dich zu bekommen. Zu lernen durchzuatmen und für dich so sorgen. Für Frieden in dir. Und für Frieden in deiner Familie. Hier kannst du dich über meinen Kurs informieren. Oder du schreibst mir eine Mail, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, ob mein Kurs das Richtige für dich ist.

Egal auf welche Art und Weise: Ich freue mich auf jeden Fall, wenn wir miteinander in Verbindung bleiben. Hier auf meinem Blog. Auf Facebook oder Instagram. In meinem Verbindungskaffee. Oder in meinem Online-Kurs.

Herzliche Grüße, Judith

 

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