Heute ist der 12. Januar. Und ich nehme dich wieder mit 12 Bildern hinein in meinen Alltag. Heute ist ein Tag mit Kaminfeuer und Sonnenschein. Ein Tag mit etwas mehr Energie und Dankbarkeit.

Ich wache auf und bin noch sehr sehr müde. Diese tiefe Müdigkeit, die ein Symptom meiner Erkrankung ist begleitet mich jetzt schon so lange. Und doch gewöhne ich mich nicht wirklich daran. Vermutlich ist das auch gut so.

Ich kann mir Zeit lassen beim Aufwachen und Aufstehen. Mein Mann ist schon unten in der Küche, macht das Frühstück und erinnert die Kinder zwischendrin ans Aufstehen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ich starte sehr müde in den Tag.

 

Die Kinder verlassen heute alle pünktlich das Haus. Mein Mann auch. Und ich freue mich auf meinen Vormittag und die Zeit, die ich mir nehmen darf.

Ich starte mit einer Dusche. Im Sitzen, um nicht zu viel meiner Energie zu verbrauchen. Mit einem Peeling, dass ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Die Zeit und das warme Wasser tun mir gut.

Peeling unter der Dusche. Atmen. Mich und meinen Körper spüren. Bei mir ankommen.

 

Nach dem warmen Kaffee-Peeling gibt es warmen Kaffee in der Tasse.

Guten Morgen Welt. Guten Morgen Kaffee.

 

Und danach Frühstück mit Gott vor dem Kamin.

Zeit für mich und Gott. Mit Frühstück und Losungen und beten und schreiben vor dem Kamin.

 

Heute Vormittag habe ich einen online-Termin. Das Abschluss-Treffen eines Aufbaukurses der Ausbildung zur prophetischen Gebetsseelsorge, die ich bei Anne Felgner gemacht habe. Insgesamt dauerte die Ausbildung ein Jahr. Und es war eine intensive und wertvolle Zeit. Bei der ich so viel über mich und über Gott und für meine Arbeit lernen durfte.

Abschlusstreffen von “Divine inner healing – deep dive”.

 

Als ich meinen Laptop zuklappe, klingelt es an der Tür. Die Post bringt mir genau im richtigen Moment ein Päckchen von Anne. Zum Abschluss und Abschied. Wie schön!

So ein schönes Päckchen von Anne.

 

Heute geht es mir gut genug, dass ich einen kleinen Mini-Spaziergang machen kann. Das ist so so schön, nachdem ich in den ersten Tagen in diesem Jahr das Haus nicht verlassen konnte. Wie wunderbar es ist, wenn einen die eigenen Beine tragen können nehme ich erst wahr, seit das nicht mehr selbstverständlich für mich ist.

Dankbar für jeden Schritt der möglich ist.

 

Heute Vormittag ist es kalt, es gibt einen strahlend blauer Himmel und die Sonne scheint wunderbar. Das ist so schön!

Und dankbar für die Sonne.

 

Im Kühlschrank finde ich noch unterschiedliche Reste, die ich fürs Mittagsessen warm machen kann.  Meine Energie reicht noch für einen Salat und Rohkost.

Reste im Kühlschrank, die ich nur warm machen muss. Auch ein Grund für Dankbarkeit.

 

Nach dem Mittagessen ist die Müdigkeit wieder sehr groß. Und ich bin dankbar für unsere tägliche Mittagspause.

Mittagspause mit Entspannung auf den Ohren.

 

Am Nachmittag sind einige Kinder im Haus. Es ist trubelig. Die Stimmung die meiste Zeit gut. Aber irgendwann gibt es einen großen Streit und meine Tochter fragt mich, ob ich ihr und ihren Freundinnen helfen kann. Ich bin dankbar, dass es mir gut genug geht, um mich zu den Mädchen ins Zimmer zu setzen und zuzuhören und zu sortieren, was los ist. Irgendwann kann ich wieder gehen und sie spielen ohne mich weiter.

 

Die Sonne draußen ist weg. Aber im Kamin brennt noch immer ein Feuer und mein Mann und ich nehmen uns Zeit für einen gemeinsamen Kaffee. Unser Kater Timmi setzt sich wie so oft direkt auf meinen Schoß.

 

Kaffee mit meinem Mann, Kater und Kamin. So gut!

 

Mit der wenigen Rest-Energie, die noch da ist, beginne ich den Tannenbaum abzuschmücken. Am Montag werden die Bäume in unsere Straße abgeholt. Zum Schmücken hatte ich am 24.12. keine Kraft, da hatten es die Kinder ohne mich gemacht. Heute ist es möglich. Und ich nehme durch das Abschmücken langsam Abschied von Weihnachten.

Abschied von Weihnachten.

 

 

 

Mittlerweile ist es Abend. Zwei Kinder sind schon im Bett. Ein Kind schaut noch ein Fußballspiel. Mein Mann ist unterwegs. Und ich genieße die Wärme des Feuers im Kamin.

Danke, dass du mich in meinem Tag begleitet hast. Wenn du möchtest, kannst du das am 12.2. wieder tun.

Herzliche Grüße, Judith

 

 

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