Während ich die letzten Monate reflektiere, steht immer wieder eine Aussage über meinem Jahr: „Ganz schön viel.“
Mal wieder kommt es mir so vor, als würde das was war, nicht wirklich in ein einziges Jahr passen. Es war ehrlich ganz schön viel. Im Innen und Außen, online und offline, bei mir, bei meiner Familie, um mich herum und irgendwie in jedem Bereich, in den ich schaue. Und es ist eindeutig zu viel, als das es in einen Blogartikel passen würde. Also versuche ich es zu bündeln und zu sortieren, um dieses Jahr mit all dem Vielen was war, ein wenig festzuhalten. Für mich – und wenn du magst auch für dich.
Mach es dir beim Lesen gemütlich. Mit einer Tasse Tee oder Kaffee und lass dich mit hinein nehmen in mein Jahr 2025.
Meine Worte für 2025
Seit ein paar Jahren habe ich immer ein Wort, das mich durch mein Jahr begleitet. Ein Wort, auf das ich immer wieder schaue, über das ich mir Gedanken mache und das mir wie ein Wegweiser durch das Jahr helfen darf.
Nach diesem Wort frage ich Gott im Gebet meistens am Ende des alten Jahres. Manchmal kommt mir dieses Wort, wenn ich mir Zeit nehme still zu werden und bewusst zu beten und zu fragen. Manchmal flüstert Gott mir dieses Wort auch irgendwann zu. Mitten im Alltag, mitten im Leben.
Auch für dieses Jahr habe ich Gott gefragt, was für ein Wort er für mich hat. Und in mir tauchte eine Vielfalt an Worten auf, die irgendwie kein passendes Bild für mich ergaben. Langsamkeit und Ruhe. Fülle und Lebendigkeit. Stille und Warten. Überfluss und Freude. Ordnung und Wiederherstellung. Und dazu das Gefühl, dass etwas Neues auf mich wartet, wenn ich dazu bereit bin. Nur langsam bildeten sich daraus Bilder, Worte und Themen für mein Jahr heraus. Kein einzelnes Wort, sondern Puzzleteile, die sich zusammenfügten.
Und ehrlich gesagt fühlen sich diese Themen auch jetzt am Ende des Jahres noch wie ein unvollständiges Puzzle an. Trotzdem möchte ich sie hier teilen:
Neues Land
Wir haben als Familie sehr schwere und herausfordernde Jahre hinter uns. Unser Alltag war geprägt von Krankheit, Trauer und Tod. Wir wissen was Leid und Mangel bedeutet. Und nach einem großen Wunder, das wir im August 2024 erleben durften, hatten wir Anfang diesen Jahres das Gefühl, dass uns neues Land geschenkt wurde, das wir füllen und beleben dürfen.
Und ja. In diesem Jahr durften wir als Familie tatsächlich so Vieles erleben und auch wiederentdeckten, was in den letzten Jahren unmöglich gewesen wäre. Das neue Land ist noch lange nicht ganz erobert. Aber wir konnten erste neue und wunderbare Schritte gehen.
Warten-Hören-Gehen
Mein Kopf ist oft sehr voll mit Impulsen, Gedanken und Ideen. Und ich neige dazu loszurennen, sobald ich eine wage Idee habe. Warten und Pläne machen und Ziele setzten liegt mir nicht so sehr wie intuitiv und spontan das umzusetzen, was mir jetzt in diesem Moment kommt. Nach meiner Heilung wollte ich am Liebsten sofort jedem Impuls nachgehen und losrennen und alles aufholen und nachholen, was so lange nicht möglich war. So Vieles war liegen geblieben, so Vieles war jetzt wieder möglich, so Vieles gab es zu tun.
„Warte“, flüsterte Gottes Stimme in mir. „Mach langsam und warte.“ Immer wieder. Wenn wir schnell sind ist es viel schwerer, Gottes Flüstern in uns zu hören. Deshalb dauerte es ein Weilchen, bis ich zuhörte und den Rest seine Worte höre. „Warte, höre mir zu und gehe erst dann. Bei jedem Schritt. Warte, höre, gehe.“
Und genau darin habe ich mich in diesem Jahr geübt. Immer wieder und wieder. Es ist mir nicht immer leicht gefallen. Und nicht immer gelungen. Manchmal habe ich vergessen zu warten und zu hören. Manchmal bin ich mit einem Gedanken oder einer Frage sehr lange umgegangen und habe sie im Gebet immer wieder Gott gebracht. Bei manchen Dingen war auch sofort ein „Ja“ in mir und ich ging los. Anderes wurde mir einfach so vor die Füße gelegt, ohne das ich darauf gewartet hatte. Und dann gibt es auch noch Fragen, bei denen warte und höre ich noch immer und weiß nicht, ob und wann ich welchen Schritt gehen werde.
Vermutlich wird dieses Warten und Hören auch ein Thema bleiben, in dem ich mein Leben lang weiter üben und lernen darf. Und ich merke wie kostbar es ist, immer mehr zu lernen mich von Gott und seinem Reden und Wirken leiten zu lassen und immer tiefer zu vertrauen, dass er gute Wege und Pläne für mich hat.
Leben in Balance
Nach all dem was in den letzten Jahren war, ging es für mich in diesem Jahr auch darum nochmal ganz neu lernen und entdecken, was ein Leben in Balance für mich bedeuten darf.
Ein Gleichgewicht finden zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen Hören und Tun, zwischen Geben und Empfangen, zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen schnell und langsam, zwischen stark sein und noch immer schwach sein dürfen, zwischen wieder alleine machen können und trotzdem abhängig sein von Gott, zwischen online und offline, zwischen Familie und Arbeit, zwischen Gemeinschaft und allein sein. Ein Gleichgewicht, dass für niemand anderen passen muss, nur für mich.
In diesem Jahr gab es viel Auf- und Ab, viele Geschwindigkeits-Wechsel, viele neue Themen und Themen-Wechsel, viele neue Herausforderungen und alte, die plötzlich wieder auftauchten. Und ich habe immer wieder gemerkt, wie schwer es mir vor allem dann, wenn vieles in Bewegung ist fällt, die Balance zu behalten und das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Was mir dabei hilft, ist mich immer wieder tief in meinen Glauben an Gott zu verwurzeln und mich mit ihm und mit mir selbst zu verbinden.
Alles prüfen und das Gute behalten
In all das hinein, was Worte für mich persönlich waren, hat auch die Jahreslosung von diesem Jahr mich sehr angesprochen: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ (Die Jahreslosung ist immer ein Satz aus der Bibel, der einen durch das Jahr begleiten kann.)
Die Jahreslosung hat mich in diesem Jahr daran erinnert, nicht einfach weiter zu machen und nicht einfach zurück zu gehen in mein altes Leben vor dieser langen Krankheitszeit. Nicht einfach zurück in alte Muster zu verfallen, nicht einfach alte Aufgaben wieder zu übernehmen, nicht einfach alte Wege wieder zu gehen. Sondern prüfen, ob all das jetzt noch dran ist, ob all das jetzt gut ist, ob es das ist, was Gott für mich hat, oder ob er vielleicht doch ganz anderes für mich hat. Und auch das, was geblieben ist und das, was sich angesammelt hat darf geprüft werden.
Gleichzeitig hat sie mich eingeladen immer wieder innezuhalten und wahrzunehmen, was es Gutes gibt in meinem Leben. So leicht kann es passieren, dass wir den Segen, den es in unserem Leben gibt und das, was Gott uns jeden Tag schenkt nicht erkennen und verpassen, weil wir nicht achtsam dafür sind.
Deshalb habe ich mir zu Ende jedes Monats die Fragen gestellt: Was habe ich diesen Monat als gut erlebt? Was hat Gott Gutes zu mir gesprochen? Wofür bin ich dankbar? Was möchte ich festhalten, was darf wachsen und was möchte ich vielleicht verwerfen?
Und es gab viel Gutes in diesem Jahr, dass ich festhalten und behalten möchte. Und ich darf dankbar auf dieses Jahr zurück blicken. Mitten in den Herausforderungen, die trotz allem noch immer da sind.
Wie geht es dir jetzt?
„Und wie geht es dir jetzt?“ war vermutlich die häufigste Frage, die mir dieses Jahr von Menschen gestellt wurde, die mich eher selten sehen. Dicht gefolgt von „Ist jetzt alles gut?“
Zweieinhalb Jahre war ich schwer krank. Bis ich im August 2024 ein großes Heilungswunder erleben durfte, nach dem ich meinen Rollstuhl und viele andere Hilfsmittel wieder aus meinem Leben verabschieden konnte. Und dafür bin ich noch immer unendlich dankbar.
Und trotzdem ist die Frage wie es mir geht, für mich nicht einfach zu beantworten.
Es gab in diesem Jahr immer wieder Rückschritte. Infekte, die wieder altbekannte Symptome auslösten. Ein Nervenystem, das auf diese Symptome mit Angst reagierte. Sichtbare und unsichtbare Folgen der Jahre voller Krankheit, Schmerzen, Trauer und Leid. Blutwerte, die nicht stabil waren. Therapien, die nach wie vor notwendig waren. Und Training, das nicht so möglich war wie erhofft.
Und gleichzeitig gab in diesem Jahr so viel, was während diesen zweieinhalb Jahren undenkbar und unmöglich gewesen wäre. Reisen, Feste, Feiern, Konzerte und Vieles mehr, was ich dankbar staunend erleben durfte.
Und zwischendrin ganz normaler Alltag, der trotz aller Einschränkungen und Herausforderungen die da sind, einfach wieder möglich ist.
All das ist gleichzeitig in mir, wenn ich die Frage höre: „Wie geht es dir jetzt?“ Da ist so viel Mangel und so viel Fülle und so vieles zwischendrin.
alte Symptome und neue Ängste
Im Februar passierte das, was eigentlich fast immer um diese Jahreszeit passierte. Um uns herum waren alle krank, bis auch bei uns einer nach dem anderen mit einem Infekt zuhause blieb. Ich verbrachte ein paar Wochen damit abwechseln ein Familienmitglied nach dem anderen zu pflegen, Tee zu kochen, mich zu kümmern und für alle da zu sein – staunend darüber, dass ich für all das Kraft hatte und mein Immunsystem mich schützen konnte. Bis ich dann selbst eine Woche mit starken grippalen Symptomen im Bett lag.
So weit nichts besonders, so weit nichts Schlimmes. Eigentlich. Aber mein Nervensystem schlug Alarm. Die Symptome, die man bei einem grippalen Infekt hat, sind nämlich zum verwechseln ähnlich mit den ME/CFS-Symptomen, die mich so lange begleitet haben. Gliederschmerzen, Erschöpfung, Schwäche und ein Kopf, der nur noch langsam und mühsam denken kann. Und all das zu spüren, löste Angst in mir aus.
Die Angst, dass dieser Infekt meinen Körper zu sehr schwächt. Die Angst, dass das ME/CFS nur geschlafen hatte und jetzt wieder aufgeweckt wird. Die Angst, dass nach einem wunderbaren halben Jahr alles wieder vorbei ist und ich zurück ins Bett und zurück in den Rollstuhl gehen werde.
Ich versuchte mich zu beruhigen, versuchte nicht in diese Richtung zu denken, versuchte auf das zu hören, was eins meiner Kinder mir mit Nachdruck sagte: „Mama, das ist nicht mehr diese Krankheit, du hast nur einen Infekt.“ Ich wollte hoffen und glauben und vertrauen, aber es fiel mir je länger es andauerte schwerer und schwerer.
Als die Erkältungssymptome weniger wurden, versuchte ich spazieren zu gehen und musste nach wenigen Metern umdrehen, weil ich spürte, dass meine Beine mich nicht so lange tragen konnten. Ich stand in der Küche, um zu kochen und dachte darüber nach, den Schreibtischstuhl wieder zu holen, um mich wieder hinzusetzen und von Arbeitsfläche zu Herd rollen zu können. Ich stand unter der Dusche und sank weinen auf die Knie, weil meine Beine sich so schwach anfühlten und mir bewusst wurde, dass der Duschhocker, den ich so lange benutzt habe, nicht mehr in unserem Haus war.
Und in mir begannen fiese Gedanken immer lauter zu flüstern: „Es hat ja auch niemand gesagt, dass du für immer geheilt bist.“, „Du hast dein Wunder verspielt, du hast nicht gut genug darauf aufgepasst.“, „Und jetzt? Was willst du jetzt all den Menschen sagen, denen du erzählt hast, dass Gott dich geheilt hat?“
Mehrere Wochen schwankte ich zwischen Angst und Hoffen, zwischen Zweifel und Vertrauen, zwischen Fragen und Ruhe, zwischen Auf und Ab. Immer wieder betete ich und fragte und klagte und versuchte in all dem trotzdem an Gott und an dem, was er für mich getan hat festzuhalten.
Erinnere dich und glaube
Ein Gedanke, der sich immer wieder in meinen Kopf schlich, war die Frage, nach dem Warum. Und die Frage nach der Schuld. Und Glaubenszweifel. Warum kamen die Symptome wieder? Was hatte ich falsch gemacht? War das doch alles nicht wahr? Nimmt Gott mir wieder alles weg?
Zweifel an mir, Zweifel an der Heilung, Zweifel an Gott und Zweifel generell wollten sich in mir ausbreiten.
Ich bin so dankbar, dass es Menschen in meinem Leben habe, denen ich all das ehrlich sagen kann. Menschen, die für mich beten und für mich glauben, wenn ich es gerade nicht kann. Menschen, die mir sagen, dass all diese Fragen und Gedanken nicht nach dem Gott klingen, den ich kenne. Menschen, die mir zuhören, die mit mir aushalten oder gute Impulse für mich haben.
Einer dieser Impulse war: „Schau dir das Video nochmal an, als du von deiner Heilung erzählt hast. Vielleicht hilft dir das, dich daran zu erinnern und es festzuhalten.“ Und ich merkte sofort, dass das genau der richtige Gedanke ist. Ich setzte ihn aber ein wenig anders um und hörte die Aufzeichnung der Veranstaltung, bei der ich erleben durfte, dass Gott mich heilt.
Ich hörte und fühlte und schrieb Worte und Sätze mit. Ich weinte und betete und erinnerte mich. Und ich glaubte, trotz aller Zweifel.
Und nach und nach kehrte wieder Ruhe bei mir ein. Ein wenig in meinen Körper, was bedeutet, die Symptome werden weniger. Aber vor allem in meinem Herzen. Diese friedvolle Ruhe ist etwas, das ich immer wieder in Verbindung mit Gott erleben darf und sie ist unendlich kostbar.
Noch ein Wunder bitte
Wenn Gott einmal ein Wunder tut, dann bedeutet das, dass er das auch noch einmal tun kann. Ein ähnliches oder ein anderes, bei mir oder bei jemand anderes. „Wir haben einen Gott, der Wunder tut.“ Das ist etwas, das ich anderen immer wieder erzähle und etwas, was ich immer mehr und immer tiefer begreifen und glauben und erwarten und immer öfters erleben möchte. Und zurückblickend gab es in diesem Jahr zwar kein so riesengroßes Wunder wie im Jahr zuvor, aber doch mehrere kleine und mittelgroße. So wie beispielsweise der Tag, an dem nach wochenlanger Schwäche und Schmerzen, wieder Kraft in meinen Körper zurück kam.
An einem Wochenende im Mai standen zwei Termine in meinem Kalender. Geplant und zugesagt, als es mir gut ging und ich voller Energie war. Mit all den Symptomen, die sich wieder ausbreiteten, fühlten sich dieses Wochenende je näher es rückte völlig unmöglich an. Freitags hatte ich zugesagt gemeinsam mit meinem Sohn einen Lobpreis Abend zu leiten. Sonntags hatte dieser Sohn Konfirmation. Und ich fühlte mich schon wieder zu schwach um zu stehen und um mehr als ein paar Schritte zu gehen.
Meine menschliche Logik war, den Lobpreis Abend kurzfristig abzusagen und zu überlegen, ob und wie die Konfirmation auch ohne mich stattfinden kann. Beides Gedanken, die unendlich schmerzhaft für mich waren, aber in diesem Moment nicht anders möglich für mich erschienen. Das, was die Menschen, die ich um Gebetsunterstützung gebeten hatten mir sagten, war aber etwas anderes: „Es wird alles möglich sein.“ Mehrere Male bekam ich das von unterschiedlichen Seiten gesagt.
Ganz ehrlich? Mich forderte das sehr heraus. Das was ich fühlte und spürte, war so anders als das, was ich da hörte. Aber wenn ich selbst betete und Jesus fragte, ob ich diesen Abend wirklich machen sollte und ob wir für die Konfirmation nicht besser irgendetwas umorganisieren sollten, war in mir genau das Selbe: „Natürlich machst du diesen Abend! Und natürlich wirst du mit deinem Sohn diesen Tag feiern. Alles wird möglich sein.“
Also entschied ich mich das zu glauben, was ich noch nicht sah. Ich bereitete den Abend vor. Setzte mich ans Klavier und sang und spielte und merkte mal wieder, wie viel Kraft es hatte Gott zu loben, wenn ich mich eigentlich nicht danach fühle. Ich plante den Samstag zur Vorbereitung für das Fest und den Sonntag zum Feiern, auch wenn ich mich kein bisschen danach fühlte.
Am Freitag ging es mir körperlich nicht gut. Die Schwäche und die Schmerzen waren groß. Eine Stunde bevor der Abend startete, trafen mein Mann, mein Sohn und ich uns am Esstisch zum Beten und gemeinsam Abendmahl feiern. Als wir danach zusammen ins Gemeindehaus gingen, ging es mir besser. Während des Abends ging es mir gut. Ich erzählte von den Kämpfen der letzten Tage und wie es mich immer wieder getragen hat, Gott gerade dann zu loben, wenn es mir nicht gut ging. Und wie viel Kraft es mir innerlich gegeben hat ihm dann zu glauben, wenn noch nichts sichtbar ist.
Am Samstag hatte ich genügend Kraft, um alles für die Feier vorzubereiten. Am Sonntag ging es mir großartig und wir hatten einen wunderschönen Festtag. Am Montag ging es mir gut genug zum aufräumen. Und danach war ich müde und dankbar und voller Staunen, dass ich schon wieder ein Wunder erleben durfte.
Danach war nicht alles gut. Mein Körper blieb nach diesem Infekt das ganze Jahr über etwas geschwächt und es ist immer wieder ein Auf und Ab. Aber so schlecht, wie in den Wochen vor diesem Wochenende, wurde es nicht mehr. Und ich lerne mich auf die Schwankungen einzustellen, anzunehmen was ist, die Tage zu nehmen wie sie sind und gleichzeitig immer weiter zu beten und zu hoffen und zu glauben, dass noch mehr Wunder möglich sind.
Blutwerte, Therapien und Training
Und da auch immer wieder Fragen kommen, was für Therapien ich den jetzt noch brauche und mache, ob meine Blutwerte noch immer gut sind und wie es mit dem Muskelaufbautraining vorangeht, gibt es auch dafür noch eine kleine, ehrliche Zusammenfassung.
Nachdem es mir nach diesem Infekt im Februar so lange wieder deutlich schlechter ging, wurden meine Blutwerte noch einmal nachuntersucht und das, was in meinem Körper spürbar war, war auch dort sichtbar. Einige Werte waren wieder im Mangel und die Mitochondrien arbeiteten wieder schwächer. Im Laufe des Jahres war in meinem Blutbild ein ähnliches Auf und Ab wie in meinem körperlichen Befinden. Mal waren alle Werte in einem guten Bereich, aber vor allem während und nach Infekten schien in meinem Körper viele Nährstoffe in so großen Mengen zu benötigen, dass ich sie im nicht selbst zuführen konnte.
Deshalb blieb auch in diesem Jahr bei vielen Arzt- und Therapie-Terminen, wie regelmäßige Infusionen, Sauerstofftherapie, Physiotherapie, Osteopathie und Körpertherapie, um den Nährstoff-Mangel auszugleichen, meine Mitochondrien zu stärken, die Schmerzen zu lindern und meinen Körper so gut es möglich ist zu unterstützen.
Das Muskelaufbau-Training war durch die vielen Rückschläge und schwächeren Tage nicht so möglich, wie ich mir das gewünscht hätte und musste irgendwann abgebrochen werden, um meinen Körper nicht zu überfordern. Dankbar bin ich für jeden Spaziergang der möglich und für jedes Dehnen und für jede sanfte Kräftigungsübung, die ich für mich zu Hause machen kann.
Ein LKW voller Segen
Zu Beginn des Jahres traf ich mich mit drei Freundinnen um miteinander zu beten und zu hören, was Gott uns füreinander für dieses Jahr sagt.
Ein Bild, was ich da bekommen habe, was das Bild eines LKW´s beladen voller Segen, der schon unterwegs zu uns war. Und trotz der körperlichen Rückschläge, trotz des gesundheitlichen Auf und Abs fühlte sich dieses Jahr ganz oft genau so an. Es war ein Jahr voller Reisen, Feste, Feiern und Konzerte. Und manchmal fühlte es sich so an, als würde ich in einem Jahr all das nachholen, was so lange nicht möglich war. Nicht immer war es leicht, manches war auch mit Einschränkungen verbunden, aber alles war wundervoll und immer ein großer Grund für Dankbarkeit.
Feste, Feiern und Konzerte
2024 war mein Mann mit unserem Ältesten zusammen bei einem Info-Abend für den zukünftigen Konfirmanden-Jahrgang. Wir meldeten unseren Sohn für den Konfirmanden-Unterricht und die Konfirmation im Mai 2025 an. Zu dieser Zeit war ich durch das ME/CFS so schwach, dass ich die meiste Zeit des Tages im Bett oder auf dem Sofa, oder bei schönem Wetter auf der Gartenliege verbrachte. Mir war klar, dass ich dieses Fest nicht mit ihm feiern werde, oder höchstens darauf hoffen konnte, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt in einer guten Phase befinde und dadurch wenigsten für eine zeitlang mit einem Liegestuhl und Ohrstöpsel mit dazu kommen könnte. Ich weiß noch wie ich mit diesen Gedanken weinend auf dem Sofa lag, während mein Mann und unser Sohn gemeinsam bei diesem Info-Abend waren. In mir verselbstständigten sich die Gedanken und ich sah all die vielen zukünftigen Feste und besonderen Tage meiner Kinder vor mir, an denen ich nicht dabei sein werde. Abschlussfeiern der Schulen, besondere Geburtstage, die groß gefeiert werden, Hochzeiten und all das, was im Leben meiner Kinder vielleicht noch passieren wird. Ohne mich – dachte ich zu diesem Zeitpunkt. Dass ich nur wenige Monate danach so ein großes Wunder erleben würde, dass hatte ich da noch nicht zu hoffen gewagt.
Aber ich erlebte ein Wunder und kann seitdem wieder am Leben meiner Kinder teilnehmen und nicht mit Abstand und vielen Einschränkungen und Kompromissen zuschauen. Und auch wenn es mir in den Wochen vor der Konfirmation, wie schon erzählt, körperlich wieder schlechter ging, bekam ich für diesen Tag -und auch den Tag davor und danach- genügend Kraft geschenkt. Ich richtete mir Unterstützung den Raum für die Feier her, sang im Gottesdienst beim Elternchor mit, war den ganzen Tag auf den Beinen und wir hatten mit unserem Sohn und seinen Freunden einen wunderschönen Festtag.
Dieses Fest war nicht das einzige, das ich in diesem Jahr mit meiner Familie feiern durfte. Ich konnte Geburtstagsfeiern für meine Kinder und ihr Freunde organisieren, konnte Kuchen backen, mit ihnen Spiele spielen und mehrmals eine Horde Kinder oder teilweise auch schon Teenager durch ein Fest begleiten. Ich konnte zu mehreren Geburtstagsfeiern gehen, auf die wir eingeladen waren. Wir waren auf der Hochzeit in Rom und auf einer Silberhochzeit. Und ich bin immer wieder voller Staunen und Dankbarkeit, dass es wieder möglich ist bei so eine Feier, mit so vielen Menschen mit dabei zu sein und sie zu genießen.
Und wir durften in diesem Jahr noch ein zweites besonderes Fest feiern: Die Taufe unserer Tochter. Wir haben unsere Kinder als Babys nicht taufen lassen, weil wir ihnen diese Entscheidung selbst überlassen wollten. Und unsere Tochter hatte die Entscheidung, sich taufen zu lassen eigentlich schon vor ein paar Jahren getroffen – mitten im LockDown. Zu dieser Zeit waren weder Gottesdienst noch größere Familienfeiern wirklich möglich, deshalb hatten wir ihr gesagt, dass wir mit der Taufe noch ein wenig warten. Als die Zeit der LockDowns vorbei war, war ich schon krank. Und unsere Tochter hat nicht mehr von ihrer Taufe gesprochen. Ihr war genau so klar wie mir, dass so ein Fest für mich nicht möglich war. Einer der ersten Themen, die sie nach meiner Heilung bei mir angesprochen hat war, dass es jetzt endlich möglich ist, dass sie sich taufen lässt. In dieser Zeltstadt, in der ich dieses große Wunder erleben durfte, hatte auch sie ein persönliches, besonderes Erlebnis mit Gott, was sie in ihrer Entscheidung noch bestärkte. Und auch wenn wir im Mai mit der Konfirmation ihres Bruders schon ein großes Fest hatten, feierten wir im September ein zweites großes Fest, mit wunderschönem Gottesdienst, Spätzle-Essen, Kaffee im Garten und tanzen im Regen.
Zusätzlich zu den vielen Festen und Feiern war ich in diesem Jahr auf mehrere Konzerten. Gestartet hat es im Januar mit Konzert-Karten, die mein Ältester und ich bei einem Gemeindefest ersteigert hatten von „Könige und Priester“. Weiter ging es mit einem Konzert der O´Bros, auf das ich mit meiner Kindern und meiner Nichte durfte. Zum Jahresende besuchte ich mit meiner Mama und meiner Schwester ein Konzert von Sefora Nelson. Und dazwischen gab es mehrere Konzerte oder Auftritte meiner Kinder, mit Schulchor, Band, Klavierspiel und Musical. Ich genieße es so sehr wieder zu Veranstaltungen gehen zu können, Konzerte zu erleben, mit meinen Kinder Zeit zu verbringen oder ihnen bei ihren Auftritten zuzuhören.
Reisen
Und nicht nur bei Festen, Feiern und Konzerten war in diesem Jahr eine übergroße Fülle, sondern auch beim Thema Reisen. Ich weiß nicht, ob ich jemals in einem Jahr so viel gereist bin, wie in diesem Jahr. Das war für mich sehr besonders, vor allem nach diesem langen und tiefem Tal, durch das ich davor gegangen bin. Bei jeder Reise spürte ich auch deutlich meine Begrenzungen, die noch immer da sind und gleichzeitig war jede einzelne mit so viel Freiheit verbunden.
Am 1. Januar saß ich mit meinem Koffer im Bus und fuhr aus unserem kleinen Dorf in die nächste Stadt, um dort am Bahnhof in den Zug einzusteigen. Das Ziel war ein Freundinnen-Treffen in Augsburg. Und während ich aus dem Fenster sah, kamen mit Tränen der Dankbarkeit und der Freude, vermischt mit ein wenig altem Schmerz. So lange konnte ich nicht mehr alleine und selbstständig das Haus verlassen. So lange war ich auf einen Rollstuhl und auf Begleitung angewiesen. So lange war es unmöglich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln den vielen Reizen auszusetzen. Und jetzt saß ich einfach da, selbstständig, allein. Für mich war das einer dieser vielen Momente, in denen mir noch einmal bewusst wurde, was für ein großes Wunder ich erleben durfte. Und ein Moment in dem der Schmerz den ich erlebt habe, noch einmal an die Oberfläche kam und ein wenig mehr abfließen durfte.
Im Mai durfte ich noch einmal alleine weg und flog nach Frankreich zum Retreat meiner Freundin Cathrin . Auch bei dieser Reise schwang immer wieder der Gedanke mit, dass das ein Jahr zuvor unmöglich gewesen wäre und ich war unendlich dankbar für diese Woche, die mir da geschenkt wurde. Eine Woche in der ich mich rundum versorgt fühlte und Körper, Seele und Geist zur Ruhe kommen und auftanken konnten.
In den Pfingstferien fuhren wir als Familie ans Meer und es war so schön, dass meine Beine wieder durch den Sand gehen konnten, dass ich in den Wellen stehen und schwimmen konnte, dass ich mit den Kindern Muscheln sammeln und mit meiner Familie über den Markt schlendern konnte.
Kurz vor den Sommerferien durften wir als Familie ein Highlight erleben und flogen zur Hochzeit meines Cousins nach Rom. Die Kinder wurden dafür 2 Tage von der Schule befreit und so konnten wir die Tage vor der Hochzeit noch ein wenig Rom erkundigen und ich denke Gott jeden Tag, dass meine Beine mich über das Kopfsteinpflaster vom einen Ende der Stadt bis zur nächsten trugen.
In den Sommerferien verbrachten wir als Familie eine Woche in unserem Wohnwagen auf der Zeltstadt. Diese Zeit war in diesem Jahr sehr besonders, da wir dort im Jahr davor das Wunder meiner Heilung erleben durften und viele Menschen, die ich dort wieder sah, ein Teil dieses Wunders waren.
Am Ende der Sommerferien besuchte ich mit meinem Ältesten für ein paar Tage das Gebetshaus in Augsburg. Und wir verbrachten eine besondere Mama-Sohn-Zeit beim Zugfahren, im Gebetshaus und bei einem Tag in der Stadt. Dieser Mini-Urlaub war ein Geschenk zu seiner Konfirmation. Und das ich ihm dieses Geschenk machen konnte, war für mich selbst so ein großes Geschenk.
Und mit der Großfamilie meines Mannes verbrachten wir noch einen kleinen Wanderurlaub im Allgäu. Hier merkte ich zwar sehr deutlich, wie viel weniger Kraft-Ressourcen mein Körper hatte, im Vergleich zu allen anderen. Aber dank meines kaputten Wanderschuh, bekam ich dann während einer Wanderung schneller eine Pause, wie ich es mir getraut hätte einzugestehen. Und trotz Einschränkungen war ich dankbar, dass es mir möglich war dabei zu sein.
Arbeitest du wieder?
Die Frage ob und was ich arbeite ist, für mich ähnlich schwierig zu beantworten, wie die Frage wie es mir geht. Wenn ich das Wort „Arbeit“ höre, denke ich sofort an das, was ich studiert habe und den Beruf, in dem ich vor meiner Erkrankung gearbeitet habe. Und darauf bezogen ist meine Antwort „nein“. Als Lehrerin in einer Schule zu arbeiten wäre in diesem Jahr nicht möglich für mich gewesen. Mehrere Vormittage vor einer Klasse zu stehen, hätte meine Kräfte weit überstiegen. Durch das viele Auf und Ab und meinem unstabilen körperlichen Zustand wäre momentan jede regelmäßige Arbeit in Präsenz, die mit einer Struktur und Erwartungen von Außen verbunden ist, für mich nicht leistbar.
Deshalb bin ich umso dankbarer, dass ich mir in den letzten Jahren trotz Krankheit und schweren Zeiten, eine wunderbare eigene Arbeit aufbauen konnte, die sich für mich in kleinster Weise nach Arbeit anfühlt und an die ich tatsächlich oft nicht denke, wenn mich jemand fragt, ob ich denn wieder arbeite.
Für mich ist das, was ich tue mehr und mehr ein Dienst, in den Gott mich stellt und eine Berufung, die ich immer mehr entdecken und leben darf. Und ich bin dabei neue Worte für das zu finden, was ich da eigentlich tue und zu sortieren, was da für mich alles dazu gehört. Und auch wenn ich damit noch nicht fertig bin, teile ich hier die Worte und Bereiche, die ich im Zurückblicken für mich gefunden habe.
traumasensible Begleitung und Seelsorge
Von Anfang an -also seit dem Sommer 2021- suche ich nach einer Bezeichnung für das, was ich mache, wenn ich Frauen in meinem Zoom-Raum gegenübersitze, egal ob im 1zu1, oder in meinen Gruppen-Kursen. Ist das Coaching, Mentoring, Beratung oder Seelsorge? Meine Art der Begleitung hat von Anfang an nicht in eine klassische Form oder zu einer einzelnen Bezeichnung gepasst und im Laufe der Jahre hat sie sich zusammen mit mir immer mehr weiterentwickelt und noch mehr zu meiner individuellen Art geformt. Durch verschiedene Ausbildungen und Fortbildungen, durch viel praktische Erfahrung und die Themen, die die Frauen mitbringen und durch meine eigenen Erfahrungen und meinen persönlichen Weg mit meinen Themen.
Nachdem ich in den letzten Jahren eigentlich immer eine online Aus- oder Fortbildung über Coaching, christliche Lebensberatung und prophetische Gebetsseelsorge besucht habe, war mein Weg des Weiterbildes dieses Jahr ein anderer. Ich lernte (teilweise auch schon im Jahr davor) durch und wegen und mit den Frauen, die ich begleiten darf viel über Trauma und Traumafolgestörungen, über sexuellen Missbrauch und Gewalt, bis hin zur dissoziativen Identitätsstörung und ritueller und/oder organisierter Gewalt. Alles Themen, die ich mir vermutlich bewusst nie ausgesucht hätte, bei denen es mir aber immer wichtiger wurde hinzuschauen und zu lernen. Ich bin sehr dankbar für andere Menschen, mit denen ich mich über diese Themen austauschen kann und von denen ich lernen darf. Ganz besonders für eine Traumatherapeutin, mit der ich schon seit Mitte 2024 in sehr engem Austausch eine Frau gemeinsam begleiten darf und dabei so viel lernen kann. Und für meine Körpertherapeutin, die ich erst seit einigen Monaten kenne und die nicht nur meinen Körper und meine Seele behandelt, sondern auch immer für Fragen und Austausch zu all diesen Themen bereit ist und ihre Erfahrungen mit mir teilt. Aber auch für den Austausch mit vielen Anderen, die Menschen in Seelsorge, Therapie, Gespräch und Gebet begleiten, für Bücher und online-Artikel, die ich lesen kann und für Betroffene selbst, mit denen ich mich austauschen und Fragen stellen darf oder von denen ich persönliche Berichte lesen und dadurch lernen kann. Und dann habe ich in diesem Jahr noch so viel von und über Gott gelernt, mit dem so Vieles möglich ist, was wir Menschen uns kaum (oder gar nicht) vorstellen können, der verändern, heilen und befreien kann.
Aus all dem hat sich eine traumasensible Begleitung und Seelsorge entwickelt, in der ich Frauen mit all meinem Wissen und meiner Erfahrung im Rücken und sehr viel Achtsamkeit, Geduld und Barmherzigkeit dabei begleite sich selbst und Gott zu begegnen und in dieser Begegnung Schritt für Schritt die eigenen Themen, Verletzungen und dunklen Bereiche des Lebens anzuschauen und zu Gott zu bringen. Es berührt mich immer wieder sehr, was in dieser Begegnung passieren darf. Wie alte Lebenslügen erkannt und abgegeben werden können, wie Schmerz gehalten wird und abfließen kann, wie Gott Neues eingesät und wachsen lässt und vieles, vieles mehr. Und ich möchte an dieser Stelle jeder Frau danken, die ich in diesem Jahr begleiten durfte, die mir ihr Herz geöffnet und mir ihr Vertrauen geschenkt hat. Ich durfte so viel durch euch lernen und erfahren und werde immer wieder mit beschenkt, wenn ich daran teilhaben darf, was Gott durch meine Angebote in eurem Leben bewirkt und wie er euch begegnet.
miteinander Gott begegnen
Ich liebe es, mit anderen Menschen zusammen Gott zu begegnen. Im Lobpreis, im Gebet, in der Stille, im gemeinsamen Erleben. Ich liebe es andere auf unterschiedliche Art und Weise in diese Begegnung zu begleiten und Räume dafür zu öffnen. Und es ist ein großes Geschenk für mich, dass das in diesem Jahr zusätzlich zu meinen online-Angeboten auch wieder ein wenig offline möglich war.
Bevor die LockDowns so vieles bei uns allen veränderte und auch in den Gemeinden kaum mehr etwas möglich sein durfte, habe ich regelmäßig Lobreis-Abende oder Lobpreis-Zeiten in Gottesdiensten geleitet. Und das nicht mehr zu können, als für die meisten anderen das Leben wieder zur Normalität zurückkehrte, während mein Leben durch Krankheit und Schwäche geprägt überwiegend zuhause stattfand, war für mich nicht leicht. Umso dankbarer bin ich, dass ich in diesem Jahr wieder zwei Lobpreis-Abende vorbereiten, gestalten und leiten konnte. Ein besonderes Geschenk für mich ist, dass ich diese Abende zusammen mit unserem Ältesten machte. Und ich freue mich sehr, wenn das zukünftig noch öfters möglich ist.
Aber auch in meinen online-Angeboten ist es ein großer Bestandteil, Räume zu öffnen, in denen die Frauen nicht nur sich selbst, sondern auch Gott begegnen können. Durch Stille und Atemgebete, durch Bibel- und Gebets- Meditationen, durch das gemeinsame Hören auf Gott und das miteinander- und füreinander beten lade ich immer wieder dazu ein, dass wir uns bewusst machen, dass wir einen Gott haben, der immer da ist und uns begegnen will, genau da, wo wir sind. Und es ist so schön, mit Menschen unterwegs zu sein, die sich wie ich nach dieser Begegnung sehnen und mit einem Gott, der immer auf unsere offenen Herzen antwortet.
Zeugnis teilen, ermutigen und predigen
Neben den Lobpreis-Abenden, gab es noch einen zweiten Bereich, den es in diesem Jahr wieder mehr, oder teilweise ganz neu auch offline gab. Ich durfte bei verschiedenen Gemeindeveranstaltungen mein Zeugnis teilen, andere ermutigen und predigen. Und auch online macht das einen Teil meiner Tätigkeit aus.
Ich freue mich so darüber, dass ich sowohl in der eigenen Gemeinde, als auch aus anderen Gemeinden gefragt wurde, ob ich an einem Abend kommen möchte, um von dem zu erzählen, was ich mit Gott erleben durfte. Und so war ich bei einem Abend-Gottesdienst, bei einem Alphakurs und bei einer Teeniefreizeit, um über das Thema Heilung und meinen persönlichen Weg und mein eigenes Erleben zu sprechen. Und auch in der Zeltstadt durfte ich ein Jahr, nachdem ich dort dieses Wunder erleben durfte, wieder auf der Bühne stehen und davon erzählen. Ich habe schon früher -vor meiner Erkrankung- immer wieder bei Abend-Gottesdiensten in unsrer Gemeinde gepredigt. Aber das ich von anderen Gemeinden angefragt werde, war für mich eine neue und sehr besondere Erfahrung.
Im Herbst wurde ich dann auf einem Grundschulfest unseres Jüngsten von einer ehemaligen Klassenkameradin angesprochen, ob man mich eigentlich anfragen kann für Gemeinde-Veranstaltungen als Referentin. Und ob ich irgendwo eine Liste haben mit Themen, über die ich sprechen würde. Diese Frage erstaunte, freute und überforderte mich gleichzeitig. Tatsächlich ist das schon länger ein leiser und heimlicher Traum von mir, über den ich seither nie gesprochen habe und der sich für mich seither komplett unrealistisch anfühlte. Ich war lange Zeit so schwer krank, dass so etwas unmöglich war. Und selbst jetzt, wo es theoretisch möglich ist, fühlt sich der Gedanke, dass Menschen mich kleine Judith fragen, ob ich ihnen von Gott und meinem Leben mit ihm erzähle irgendwie seltsam an. Und doch hat genau das ganz leise und langsam begonnen in diesem Jahr und das ist wirklich schön. Meiner alten Schulfreundin habe ich ehrlich gesagt, dass es eine solche Themen-Liste von mir noch nicht gibt und das ich so etwas auch erst wenige Male gemacht habe. Und zuhause habe ich mir dann mögliche Themen, über die ich sprechen könnte überlegt und ihr geschickt. Ob es wirklich dazu kommt, weiß ich noch nicht.
Im online-Bereich fühlt sich für mich dieser Bereich schon nach Normalität an. Ich liebe es mein Herz zu teilen, von Gott zu erzählen und immer wieder zu einem Leben voller Verbindung mit diesem Gott und sich selbst einzuladen. Ich liebe es mein Wissen, meine Gedanken und meine Erfahrungen zu teilen und in Worte zu fassen. Und auch wenn ich dafür andere Bezeichnungen wählen würde, versuche ich Cathrin (die mit mir zusammen den Mitgliederbereich „dein Zuhause“ leitet) zu glauben, wenn sie immer wieder sagt, dass ich in unseren Zoom-Treffen in die Herzen der Frauen predigen würde.
Außerdem durfte ich in diesem Jahr bei mehreren Online-Kongressen als Sprecherin dabei sein und finde diese Interview-Formate wirklich schön, weil wir damit so viele Menschen erreichen, ermutigen und berühren können. In diesem Jahr waren es Kongresse für Mamas, für traumatisierte Menschen und ein Kongress über ganzheitliche Gesundheit.
Ich freue mich, wenn ich auch im neuen Jahr -online und offline- meine Gedanken, mein Herz, meinen Glauben und meine Erfahrungen mit anderen Menschen teilen kann.
ein Gebets-Team für mich
Anfang des Jahres kam in mir immer wieder der Gedanke auf, dass ich für meinen Dienst, den ich tun darf, Menschen um mich brauche, die für mich beten. Es gab schon davor immer wieder einzelne Situationen und Termine, für die ich vor allem eine Frau um Gebet bitten konnte. Und ich merkte immer mehr, wie wertvoll das für mich ist und dass ich mir eigentlich ein Team aus Betern um mich herum wünsche.
Im Mai habe ich angefangen nach Menschen für so ein Gebetsteam zu suchen. Meine erste „Gebetsnachricht“ schrieb ich Mitte Mai an 3 Personen. Die zweite eine Woche später an 6 Personen. Mittlerweile beten 13 Menschen regelmäßig für mich, meine Termine und die Frauen, die ich begleite. Das ist für mich sehr kostbar und besonders und auch die Frauen, die ich in der Seelsorge begleite, sagen immer dankbar „Ja“, wenn ich sie frage, ob mein Gebetsteam für unsere Termine und ihre Anliegen mitbeten dürfen. Und so ist es mittlerweile zu einer wertvollen Routine geworden, dass ich jeden Montag-Morgen eine Gebetsnachricht mit meinen Themen und Terminen der Woche an mein Gebetsteam schicke.
Mama-Aufgaben und Haushalt
Zu der Frage, ob ich wieder arbeiten kann, gehört für mich auch der Bereich, den viele Frauen tagtäglich so selbstverständlich leisten und von so vielen nicht als Arbeit angesehen wird. All die vielen Aufgaben, die es in einem Haus mit drei Kindern, zwei Erwachsenen und zwei Katzen gibt.
Während der langen Zeit in der ich krank war, konnte ich von diesen alltäglichen Aufgaben so gut wie nichts übernehmen. Ich konnte ab und zu den Tisch decken oder abräumen, manchmal machte eins der Kinder seine Hausaufgaben bei mir am Sofa oder wir lagen miteinander im Bett, um für eine Klassenarbeit zu lernen, ich schaffte es an manchem Tagen Apfelschnitze zu schneiden, oder ein Essen warm zu machen. Sehr viel mehr war nicht möglich und mein Mann wuchs in dieser langen Zeit über sich hinaus und versuchte so viel es geht aufzufangen, zusätzlich zu seinen eigenen gesundheitlichen Herausforderungen und seiner Arbeit. Und für sehr vieles bekamen wir als Familie Unterstützung, hatten eine Haushalthilfe, die zweimal in der Woche kam und Menschen, die uns regelmäßig Mittagessen vorbeibrachten.
All diese Unterstützung fiel aus unterschiedlichen Gründen eine nach der anderen Weg, nachdem ich im August 2024 dieses Wunder erleben durfte. Und ich durfte mich wieder Schritt für Schritt einfinden in meine Mama-Aufgaben und den Haushalt. Ehrlich gesagt fiel mir das nicht immer leicht und auch jetzt habe ich in Vieles noch nicht wieder so zurückgefunden, wie ich es mir wünschen würde. So Vieles ist in den zweieinhalb Jahren liegen geblieben, das nicht so einfach aufgeholt und nachgeholt werden kann. Für Vieles reicht meine körperliche Kraft und meine Ausdauer noch immer nicht. Und meine Kinder haben mich eine zeitlang alle drei sehr gefordert, nachdem sie so lange so viel Rücksicht auf mich genommen und mich teilweise mit gepflegt haben.
Deshalb schaue ich auf diesen Bereich mit einer bunten Mischung aus verschiedenen Gefühlen von großer Dankbarkeit und Freude bis hin zu Frustration und Mutlosigkeit. Ich bin unendlich dankbar, wie viel ich diesem Jahr mit meinen Kindern wieder machen konnten. Von Unterstützung bei Hausaufgaben und Lernen, über Zimmer-Renovierung und unzähligen gerichteten Snack-Tellern, bis hin zu Ausflügen, Schulveranstaltungen, Urlauben und Festen war so Vieles wieder möglich, von dem ich mittlerweile weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit ist. Und ich bin immer wieder frustriert, wenn ich durch unser Haus gehe, in der die Unordnung und das Chaos in den Jahren, in denen ich mich weder um das Aussortieren der Kinder-Kleiderschränke oder der Spielzeug-Regale kümmern konnte, noch um das alltägliche Aufräumen und Chaos-Begrenzung, das mit drei Kindern nunmal nötig ist, immer mehr zugenommen hat. Und auch bei meinen eigenen Sachen haben über die Jahre die Stapel, um die ich mich nicht kümmern konnte, immer mehr zugenommen. Das ganze Jahr über habe ich versucht das wenigsten ein wenig aufzuholen, seither sieht man davon leider nicht viel und es fühlt sich immer mehr nach einer unbezwingbaren Aufgabe an. Und trotzdem möchte ich auch hier immer wieder das sehen, wofür wir dankbar sein können. Ein volles Haus mit Chaos und Unordnung bedeutet, dass wir nicht nur genug haben, sondern im Überfluss leben.
Reflektionsfragen für mein Jahr 2025
„Ganz schön viel“ – so lautet die Überschrift über meinem Jahr. Aber was gab es eigentlich viel? Wo wurde ich mit Fülle gesegnet? Was war eher zu viel? Und was möchte ich mitnehmen in das nächste Jahr? Mit diesen und ähnlichen Fragen habe ich mich während meines persönlichen Rückblicks auseinandergesetzt.
Das gab es viel in meinem Jahr:
- neue Menschen, die ich kennenlernen durfte
- finanzielle Versorgung
- Kongress-Interviews
- kleine und große Wunder
Das gab es zu viel in meinem Jahr:
- Arzt- und Therapie- Termine
- wieder schwächere Tage
- Kopfschmerzen
- Chaos und Unordnung
In diesen Bereichen habe ich Fülle erlebt:
- Reisen und Urlaub
- Feste und Feiern
- Konzerte
In diesen Bereichen habe ich mich weitergebildet / dazugelernt:
- Trauma und Traumafolgen
- Dissoziative Identitätsstörung
- verschiedene Formen des Missbrauch
- rituelle Gewalt
- traumasensibles Begleiten
- Heilung und Befreiung
Das war wieder möglich (und möchte ich wieder öfters machen):
- offline Zeugnis geben und predigen
- Lobpreis-Abende leiten
- alleine reisen
Diese Routinen möchte ich im neuen Jahr behalten:
- Quell-Wasser mit Zitrone und Salz am Morgen
- Atemgebete
- Dankbarkeitsnotiz + Losung lesen
- Insta-Guten-Morgen-Story
- Monatsrückblicke
Das möchte ich im neuen Jahr wieder mehr / noch mehr machen:
- Klavier spielen
- malen
- Spazieren gehen
- aufräumen, aussortieren, Ordnung schaffen
- Freundinnen treffen
Dafür bin ich dankbar:
- Für all das, was wieder möglich ist
- Für jeden Tag mit genügend Kraft zum Stehen und Gehen
- Für Gottes Versorgung an jedem Tag
- Für meine Kinder
- Dass unsere Ehe und unsere Familie an den schweren Jahren nicht zerbrochen ist.
- Für die wundervolle Arbeit die ich machen darf und jede Frau, die ich begleiten darf
Mein Ausblick auf 2026
Worte für 2026
In diesem Jahr habe ich kein eigenes Wort für das Jahr, sondern möchte ganz bewusst die Jahreslosung über mein Jahr stellen. Sie steht in Offenbarung 21,5 und ist ein Satz, den Gott selbst (im Bibeltext steht „der der auf dem Thron sitzt“) zu uns sagt: „Siehe, ich mache alles neu.“
Die Offenbarung ist das letzte Buch in der Bibel und ein Bericht über einen Einblick, den Johannes (ein Jünger Jesu) in das zukünftige Reich Gottes bekam. Und in diesem Reich, dass auch als Himmelreich oder Königreich bezeichnet wird, wird alles neu sein. Das ist Gottes Versprechen an uns. Er wird all unsere Tränen abwischen, es wird keinen Tod mehr geben, kein Weinen, keinen Schmerz, kein Unheil. So schreibt es Johannes ein paar Sätze davor.
Ich verstehe dieses Versprechen Gottes aber nicht nur als ein Hoffen auf etwas, das weit weg irgendwann in der Zukunft liegt, sondern als eine Zusage, die wir schon jetzt, im Hier und Heute erleben dürfen. Aus dem Nichts etwas zu erschaffen und Altes ganz neu zu machen, gehört für mich zu dem Wesen Gottes, wie ich an ihn glaube und wie ich ihn erlebe.
Seit ich die Jahreslosung vor mehreren Wochen das erste Mal irgendwo gelesen habe, hat sich mich persönlich angesprochen und bewegt. Trotzdem habe ich in den letzten Tagen Gott immer wieder gefragt, ob er ein Wort, oder einen Satz, oder ein Thema für mich hat, für das Neue Jahr. Und das was ich in mir gehört habe, waren zwei Fragen:
„Glaubst du mir, dass ich alles neu machen kann?“ und „Bist du bereit für Neues?“
Wenn ich Fragen von Gott bekommen, habe ich darauf oft keine schnelle Antworten. und so geht es mir auch bei diesen beiden Fragen. Etwas in mir ruft „Na klar bin ich bereit! Auf zu neuen Abenteuern!“ Ein anderer Teil in mir ist eher zögerlicher, oder sogar leicht überfordert. Gab es nicht schon so viel Neues in den letzten Monaten? Und Altes, was wieder neu möglich wurde? Und Veränderung? Was soll denn jetzt noch Neues kommen? Neues klingt auch irgendwie überwältigend oder nach Unsicherheit. Und gleichzeitig bin ich neugierig auf das Neue und möchte vertrauen, dass Neues, das von Gott kommt, immer auch Gutes bedeutet.
Und die erste Frage? Glaube ich, dass Gott alles neu machen kann? Auch hier sagt ein Teil in mir: „Na klar!“ Ich durfte das erleben, wieder und wieder und wieder. Als Gottes Kraft durch meinen Körper floss und meine Zellen erneuerte, als Gottes Liebe Wunden in meinem Herzen heilte, als ich Lebenslügen ihm übergeben und neue Wahrheit zugesprochen bekam, die mittlerweile fest in mir verankert ist. Und auch bei den Frauen, die ich begleite, durfte ich schon so oft erleben, wie in der Begegnung mit ihm Neues entsteht, wie Dinge, die schon immer so waren, komplett verändert wurden, wie neue Worte in ein Leben kamen, wie alte Wurzeln gekappt wurden und neue wachsen durften. Der Gott an den ich glaube ist ein Schöpfer-Gott, dass darf ich so oft erleben. In meinem Leben, meiner Familie, meinem Dienst, in mir.
Und gleichzeitig gibt es immer wieder Bereiche und Themen, in denen ich das nicht erlebe, vielleicht auch nicht daran glauben kann, teilweise nicht damit rechne, oder gar nicht auf den Gedanken komme, dass Gott auch das kann und auch hier wirkt. In den letzten Monaten habe ich immer wieder erlebt, dass ich in der Seelsorge auf Bereiche gestoßen bin, die für mich wie unbekannte und noch verschlossene Türen waren. Türen, an die ich nie gedacht hatte und bei denen ich noch nie erlebt habe, dass Gott sie öffnen kann. Und immer wieder durfte ich miterleben, wie Jesus diese Türen mühelos öffnete und mir voranging und mir zeigte, was mit ihm noch alles möglich ist. Und immer wieder stand ich danach staunend da und sagte. „Ach, das kannst du auch?“
Transferleistung – nannte das eine Frau aus unserem Mitgliederbereich. Und ich liebe dieses Wort, das so treffend beschreibt, was wir immer wieder brauchen, wenn wir im Glauben und in der Beziehung zu Jesus wachsen wollen. Die Transferleistung, dass das Jesus das, was er damals getan hat, auch heute noch tut. Die Transferleistung, dass das Wunder, dass ich erlebt habe, auch für dich möglich ist. Die Transferleistung, dass wenn Gott in einem Bereich Neues schafft, er das auch in jedem anderen Bereich kann. Ich lerne da immer mehr von den Jüngern, die diese Transferleistung wieder und wieder und wieder gebraucht haben. „Ach, der Jesus, der vorhin noch Brot und Fisch vermehrt hat, kann auch auf dem Wasser gehen und Sturm stillen?“ Ich stelle mir vor, wie die Jünger staunend und fassungslos und überwältigt in ihrem Boot saßen, als sie diese Erkenntnis hatten. Und wie sie es in der nächsten, ganz anderen Situation, dann doch wieder ganz neu lernen mussten, was dieser Jesus noch alles kann.
Und während ich diese Gedanken hier schreibe, formt sich in mir eine Antwort auf die zwei Fragen: „Ja, ich will.“ – Ja, ich will glauben und erleben, dass Gott alles neu machen kann. Trotz aller Zweifel und mit meinem so begrenzten Glauben. Und ja, ich will bereit sein für das Neue, dass Gott für mich hat. Und in dieses Bereit-Sein darf sich auch Unsicherheit mischen. Das ist ok.
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ – Was für eine Verheißung, was für eine Zusage, was für ein Versprechen, was für eine Hoffnung.
Meine Angebote für dich in 2026
Da ich bereit sein will für Neues, das Gott für mich vorbereitet und ich noch nicht kenne, kann ich dir vermutlich nicht all meine Angebote sagen, die ich in diesem Jahr für dich haben werde. Aber ich freue mich über die, die es schon gibt und zu denen ich dich einladen kann:
💛 Ein Herzstück meiner Angebote ist der Mitgliederbereich „dein Zuhause“, den ich gemeinsam mit meiner Freundin und Kollegin Cathrin Hoch im März 2024 ins Leben gerufen habe mit dem Wunsch, Frauen in eine tiefere Verbindung mit sich selbst und Gott zu begleiten. Es gibt jeden Monat verschiedene Zoom-Treffen und Übungen, wie Körpergebete, christliche Meditationen, Reflektionsübungen, Atemgebete, die du einfach für dich alleine machen kannst. Es ist mittlerweile eine wundervolle Gruppe an Frauen, die miteinander unterwegs sind, aneinander Anteil nehmen, füreinander beten und miteinander lachen und weinen. Und wir haben auch noch einen Platz für dich.
💛 Im Februar startet wieder mein Seelsorge-Kurs „Herzenszeit“. Hier sind wir 12 Wochen in einer kleinen Gruppe intensiv miteinander unterwegs, um Gottes Herz besser kennenzulernen, gemeinsam mit ihm tief in unser Herz zu blicken und dort seinen Trost, seine Heilung und sein Neues zu erfahren. In den letzten Durchgängen ist so viel Wunderbares passiert und ich freue mich schon jetzt auf alles, was Gott in diesem Jahr in diesem Kurs tun wird. Es gibt ganz bewusst nur wenige Plätze, damit ich mir wirklich für jede Frau intensiv zeit nehmen kann. Du kannst dich jetzt auf die Warteliste setzen und wirst dann direkt informiert, wenn die Anmeldung offen ist.
💛 In diesem Jahr darf ich bei dem wundervollen Retreat von Cathrin Hoch in Frankreich als Mitarbeiterin dabei sein. Ich kann dir diese Woche im Mai von ganzem Herzen empfehlen. Es war so eine wundervolle Auszeit für mich, bei der ich zur Ruhe kommen und auftanken konnte und mich einfach rundum versorgt fühlte. Und ich freue mich schon jetzt auf die Zeit an diesem wunderschönen Ort.
💛 Ich begleite auch weiterhin Frauen im 1zu1 mit traumsensiblem Coaching und Seelsorge. Es gibt für dieses Jahr nur wenige freie Plätze und ein möglicher Start ist auch mit etwas Wartezeit verbunden. Wenn du eine 1zu1-Begleitung bei mir möchtest, melde dich so bald wie möglich per Mail oder auch auf Instagram.
💛 In meinem Onlineshop findest du all meine E-Mail-Kurse und Workshops und verschiedene physische Produkte wie die Karten, die aus einem Teil meiner Bilder und Zeichnungen entstehen. Es sind auch schon ein paar neue Produkte geplant.
💛 Und natürlich wird es auch regelmäßige Impulse für mehr Verbindung mit dir selbst und Gott geben, für alle, die durch einen meiner möglichen Wege mit mir verbunden sind. Hier auf meinem Blog, in meiner Verbindungspost und auf Instagram.
Ein paar Gedanken zum Schluss
Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast und dich mit hast hinein nehmen lassen in meine Erinnerungen an das Jahr 2025. Es gäbe noch so viel mehr zu erzählen und zu schreiben. So viele Gedanken, Gefühle und Erlebnisse des Jahres haben keinen Platz in diesem Rückblick gefunden. Manches ist zu privat oder zu persönlich für meinen Blog. Anderes ist noch zu unfertig in mir, um es auszuformulieren. Und einiges würde den Rahmen eines Jahresrückblick – Blogartikels sprengen.
Ich freue mich, wenn du mir eine kleines Zeichen hinterlässt, wenn du bis zum Ende gelesen hast. Hier als Kommentar, bei einem Beitrag auf Instagram, als persönliche Nachricht oder als E-Mail. Ich freue mich über Gedanken und Rückmeldungen oder Fragen von dir. Und ich freue mich, wenn wir auch im Neuen Jahr miteinander in Verbindung sind.
Ich wünsche dir ein gesegnetes Jahr 2026. Dass du immer wieder erkennen, erleben und wahrnehmen darf, dass es einen Gott gibt, der dich sieht, dich kennt und dich liebt und der mit dir in Verbindung sein möchte.
Herzliche Grüße,
Judith
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