Es ist der 12. Januar und ich nehme euch im Rahmen der Blog-Aktion 12von12 wieder mit hinein in meinen Alltag. Heute möchte ich euch ein paar meiner Routinen im Alltag zeigen, die mir gut tun und mir helfen in der Verbindung zu mir und Gott zu bleiben (oder wieder zurück zu kommen, wenn ich sie verliere. Vielleicht findest du ja etwas, das dir auch gut tut, oder etwas, das du gerne mal ausprobieren möchtest.

Heute ist Montag. Diesen Vormittag halte ich mir immer bewusst frei für mich und Gott. Dadurch gibt es auch mehr Zeit für Routinen und Verbindung, wie sonst an den anderen Wochentagen.

Ich starte meinen Tag im Bett. Im Moment fällt es mir wieder sehr schwer morgens wach zu werden und in den Tag zu kommen. Ich bin sehr dankbar, dass mein Mann fast jeden Morgen das Kinder-wecken und Frühstück machen übernimmt und ich mir dadurch erlauben kann langsam zu machen. Ich helfe meinem Körper durch bewusstes Atmen und sanftes Dehnen besser anzukommen. Ich spüre Schmerzen und Müdigkeit und erinnere mich daran sanft, freundlich und barmherzig mit mir und meinem Körper zu sein.

Als ich runter komme, sitzt meine Familie schon am Frühstückstisch. Ich mache mir in der Küche noch ein Zitronen-Wasser mit Salz. Eine neue Routine, die ich gerade ausprobiere, ob sie meinem Körper gut tut.

Und ich versorge meinen Körper nach wie vor mit den (Mikro-) Nährstoffen, die fehlen und im Mangel sind.

Während ich mein Zitronen-Wasser trinke und meine Nährstoffe schlucke, nehme ich mir Zeit für die Kinder. Höre ihnen zu, schaue, was sie brauchen, erinnere sie an Vesperdose, Zähne-putzen und Medikamente. Danach küsse ich Kinder-Stirne, segne sie für ihren Schultag und verabschiede sie in ihren Tag.

Danach nehme ich mir erst Zeit im Bad für eine Dusche mit ätherischen Ölen. Ich verreibe dazu gerne einen Tropfen zwischen meinen Händen und atme den Durst unter der Dusche bewusst ein.

Eine wichtige Routine für mich ist, dass ich wann immer es möglich ist erst frühstücke, wenn die Kinder aus dem Haus und ich alleine bin.

Und während dessen, oder danach, nehme ich mir Zeit zum Beten, für mein Losungsbuch und einen Dankbarkeit-Notiz.

Als neue Routine habe ich mir für dieses Jahr den „my Vision Planner“ gekauft. Mit ihm nehme ich mir jetzt Montags Zeit die Woche zu planen. Und mit den Legami-Stiften, die mir meine Kinder zum Geburtstag geschenkt haben 🙂

Eine Routine, bei der ich gerade dabei bin sie für mich zurückzuerobern ist das tägliche Spazieren gehen. Bevor ich so schwer krank wurde, war das ein fester und wichtiger Bestandteil in meinem Alltag. Dann war es lange kaum oder auch zeitweise gar nicht möglich. Auch jetzt gibt es Tage, an denen mein Radius, wie weit ich gehen kann, noch eingeschränkt ist. Aber ich bin dankbar für jeden Spaziergang den ich machen kann und hoffe, das wird wieder zu einer täglichen Routine, die mir gut tut.

Draußen liegt ein wenig Schnee. Vorhin habe ich durch das Fenster beobachten können, wie sanfte Schneeflocken vom Himmel fallen. Während ich draußen bin werden diese Schneeflocken aber zu Regen. Mein erster Impuls ist es, mich zu ärgern, dass ich nicht früher nach draußen gegangen bin. Dann entscheide ich mich aber für Dankbarkeit, dass es möglich ist raus zu gehen und zu gehen. Ich entscheide mich meinen Körper wahrzunehmen, die Bewegung, die Kälte, die Nässe. Und komme glücklich wieder zuhause an.

Danach nehme ich mir eine kleine Runde Zeit für Arbeit am Laptop. Anfang Februar startet die nächste Runde meines Seelsorge-Kurses „Herzenszeit“ und ich darf noch ein paar Kleinigkeiten an der Seite überarbeiten.

Und dann ist schon Zeit das Mittagessen vorzubereiten. Meine Kinder kommen an diesem Tag mittags alle nach Hause und ich freue mich über die Zeit, die ich mit ihnen am Esstisch verbringen kann.

Danach ist Mittagspausen-Zeit. Diese Routine habe ich mir und den Kinder schon angewöhnt, als sie noch klein waren. Und es tut mir gut, dass es so klar verankert ist. Oft lege ich mich für ein Weilchen hin, höre Musik oder eine Meditation und erlaube mir zur Ruhe zu kommen.

Danach hole ich meinen Jüngsten runter, so dass er bei mir Hausaufgaben machen kann, während ich die Küche aufräume und ihn mit Apfelschnitzen versorge.

Eine weitere Routine, die ich gerade versuche für mich einzuüben, ist es täglich 15 Minuten in einem unsrer vielen Chaos-Ecken aufzuräumen. Diese Chaos ist eine der sichtbaren Folgen der langen Krankheits-Zeit. Unser Fokus war zweieinhalb Jahr ein anderer und meine körperlichen Ressourcen waren extrem eingeschränkt. Und dadurch gibt es viele Ecken wo das Chaos sich türmt und stapelt. Heute ist ein Kinderzimmer-Chaos-Eck an der Reihe.

Danach gehe ich in einen Hofladen in der Nähe um uns unsere wöchentliche Ration frische Vitamine einzukaufen.

Zuhause ist schon Zeit dafür das Abendessen zu richten, gemeinsam als Familie zu Essen und dann Kinder ins Bett zu bringen. Eine wichtige Routine dabei ist das miteinander Kuscheln im großen Bett, dass miteinander reden und beten.

Und danach darf ich noch eine Frau in der Seelsorge begleiten. Eine Arbeit, die ich von Herzen liebe.

Danke, dass du dich mit hast hinein nehmen lassen in meinen Tag.

Herzliche Grüße, Judith

 

Lust noch mehr zu lesen?

Gott tröstet.

Gott tröstet.

Das Thema Trost beschäftigt mich in letzter Zeit viel. Vielleicht, weil mir mein Bedürfnis nach...

mehr lesen
Mein April 2025

Mein April 2025

Der April ist vorüber und ich nehme mir Zeit für meine liebgewonnene Routine des Zurück-Blickens....

mehr lesen