Der April ist vorbei und ich blicke dankbar auf diesen Monat zurück. So vieles war möglich, so vieles wurde mir geschenkt, so viele Gründe zum dankbar sein.

Ich freue mich, wenn du dich mit hineinnehmen lässt in meine Gedanken und Themen aus dem April.

Dankbar für wieder mehr Energie.

Nachdem mein Körper im Februar und März ein Energie-Tief hatte und meine Grenzen dadurch wieder etwas enger gesteckt waren, kam im April Stück für Stück etwas Kraft und Energie in meinen Körper zurück, wofür ich sehr dankbar bin. Mich fordert es immer wieder heraus, dass mein Energie-Level nicht verlässlich ist und meine Kapazitäten und meine Belastbarkeit dadurch sehr schwankend ist. Und ich über mich immer noch darin, es so wie es ist anzunehmen und dankbar für all das zu sein, was selbst an schlechten Tagen wieder möglich ist. Umso dankbarer bin ich über Zeiten, in denen mehr möglich ist und ich mehr Energie in meinem Körper spüre.

Zusätzlich beschenkte uns der April noch mit vielen Sonntagen und zwei Wochen Osterferien. So konnten wir viel Zeit draußen verbringen, Ostern feiern, einen Familienausflug in einen Freitzeit-Park machen und den Geburtstag eines unserer Kinder in unserem Garten feiern. Gerade zu so Feier- und Festtage merke ich den Unterschied und all das, was mir zurück geschenkt wurde so sehr. Vor zwei Jahren war ich nicht in der Lage mit in den Auferstehung-Gottesdienst und das Osterfrühstück zu gehen, beim gemeinsamen Feiern mit meiner Familie lag ich die meiste Zeit auf der Gartenliege und zu der Familie meines Mannes konnte ich nicht mit, auch Geburtstage unsere Kinder verbrachte ich überwiegend auf der Gartenliege oder dem Sofa und unsere Gäste standen anstatt mir in der Küche. Und ein Ausflug in einer Freizeit-Park war selbst mit Rollstuhl undenkbar.

Und deshalb genieße ich es so sehr, was alles wieder möglich ist. Vor allem auch für das, was ich mit meinen Kindern wieder machen kann und auch dass ich wieder Zeit mit Menschen verbringen kann, ohne, dass es meinen Körper komplett überfordert und es mir danach tagelang wieder schlechter geht.

Predigen über Halt und Verbindung.

Eine weitere Sache, über die ich mich immer wieder freue ist, dass ich wieder an Gottesdiensten mitwirken kann. Schon die letzten beiden Monate durfte ich predigen und / oder Lobpreis leiten in verschiedenen Gottesdiensten. Und auch jetzt im April war ich wieder in einem Abend-Gottesdienst eingeplant. Das ist etwas, was mir schon vor meiner langen Krankheit-Zeit am Herzen lag und viel Freude machte und es ist so ein Geschenk, dass das jetzt wieder nicht nur online, sondern auch offline möglich ist, von Gott zu erzählen, Menschen zu ermutigen und sie in ihrem Glauben zu stärken und das weiterzugeben, was ich erlebe und Glaube.

Mein Predigt-Thema im April war „Was gibt uns Halt im Leben“. Und ich konnte dabei über eins meiner großen Herzensthemen sprechen – der Verbindung zu anderen, zu uns selbst und zu Gott. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir den größten Halt in unserem Leben haben, wenn wir diese drei Verbindungen leben und erleben. Wenn dich das Thema tiefer interessiert, dann kommst du hier zu dem Blogartikel, den ich zu diesem Thema geschrieben habe. Und da der Gottesdienst am 12.April war, bekommst du in meinem 12von12 im April noch ein paar Einblicke in diesen Tag.

Gedanken zum Hirten meiner Seele.

Im Mitgliederbereich „dein Zuhause„, den ich mit meiner Freundin und Kollegin Cathrin Hoch leite, beschäftigen wir uns schon seit ein paar Monaten mit dem großen Thema „Körper-Seele-Geist“, damit wie einzigartig und ganzheitlich wir Menschen von Gott erschaffen wurden und was wir brauchen, damit Körper, Seele und Geist wieder in eine heilsame Verbindung miteinander und mit Gott kommen. Im April setzten wir einen Schwerpunkt auf unsere Seele uns darauf, was unsere Seele eigentlich braucht.

Die Bibel spricht davon, dass Jesus „der Hirte unserer Seele“ ist. (Siehe 1.Petrus 2,25) Und es gibt verschiedene Texte in der Bibel, die diese Bild nutzen und es vertiefen. (Beispielsweise im Psalm 23, oder dem Gleichnis vom verlorenen Schaf.) Ich liebe dieses Bild, dass Jesus bei mir ist, für mich sorgt, mir den Weg zeigt, mich schützt, mir gibt was ich brauche, Zeit mit mir verbringt und ich in seiner Nähe alles habe, was ich brauche. Und ich durfte das schon so oft in meinem Leben erleben, dass es genau so ist. Gerade auch in schweren Zeiten, in Herausforderungen, in Krankheit,Trauer und Leid ist mir Jesus immer wieder genau so begegnet und ich durfte erfahren, wie gut es ist, mich an im festzuhalten und mich von ihm versorgen zu lassen. Und dann gibt es auch immer wieder Zeiten in meinem Leben, in denen ich rausrutsche aus diesem Bild. In dem ich ihn nicht spüre, mich alleine fühle oder denke, ich könnte es alleine schaffen. ich glaube wenn wir ehrlich sind, kennen alle Christen diese Zeiten, aber die wenigsten reden darüber. Deshalb ist es mir so wichtig, in meinen Angeboten Räume zu öffnen, in denen wir unseren Glauben ehrlich teilen und leben dürfen. In denen wir uns auch mit unseren Zweifeln und Fragen zeigen dürfen. Und in denen wir uns immer wieder gegenseitig ermutigen und füreinander da sind und füreinander beten und Räume haben, in denen wir miteinander Gott begegnen und erleben dürfen.

Falls dich das anspricht bist du herzlich eingeladen auch Teil unserer Zuhause-Gemeinschaft zu werden.

Besuch beim Freiheits-Kongress.

Ende des Monats war ich für drei Tage auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd zum Freiheits-Kongress, ein Kongress gegen Menschenhandel und Sexuelle Ausbeutung. Auf diesem Kongress gab es verschiedene Vorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare, Workshops und Stände rund um Themen wie (Zwangs-)Prostitution, Pornografie, Lover-Boy und organisierte sowie rituelle Gewalt. Ich beschäftige mich schon länger mit diesen Themen, unter anderem auch für Frauen, die ich begleite und mir ist es wichtig, da immer wieder mehr dazuzulernen.

Trotz des schweren Themas waren es sehr wertvolle Tage für mich. Es war ermutigend und hoffnungsvoll zu sehen, wie viele unterschiedliche Menschen und Organisationen sich in diesem Bereich engagieren, ich konnte Menschen kennenlernen, mich austauschen, Fragen stellen, oder auch nur zuhören. Und besonders berührt hat es mich ehemalige Betroffene kennenzulernen, die einen Weg aus all dem gefunden haben und nun davon berichten.

Getragen wurden die Tage durch Menschen aus verschiedenen Gebetshäusern, durch geistige Impulse, Bibelarbeiten und Lobpreis. Und zusätzlich wurden wir beschenkt von wunderschönem Wetter, so dass wir die Natur rund um den Schönblick immer wieder nutzen konnten, zum draußen Essen, Spazierengehen, oder einfach einen Moment in der Sonne sitzen.

Ausblick auf Mai.

💛 Im Mai liegt der Schwerpunkt im Mitgliederbereich „dein Zuhause“ auf unserem Geist und wir schauen uns gemeinsam an, was unser Geist eigentlich ist, welche Aufgaben er hat und wir wir ihn stärken können. Und ich werde im nächsten Monats-Rückblick ein paar Gedanken dazu teilen.

💛 Am 8.Mai findet mein Himmelsraum genau zu diesem Thema statt.

💛 Und Ende Mai freue ich mich auf die Pfingstferien mit meiner Familie.

Herzliche Grüße,

Judith

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