In meinem Monatsrückblick nehme ich dich mit hinein in meine Themen und Gedanken des letzten Monats. Vielleicht gibt es Themen, die dich ansprechen oder in denen du dich wiederfindest. Vielleicht gibt es Gedanken, die dich berühren, ermutigen oder inspirieren. Dann nimm es dir mit für dich. Und wenn du möchtest schreibe mir in den Kommentaren oder auf einem anderen Weg, was dich angesprochen hat.
Und ich nehme dich mit hinein in meine Angebote des letzten Monats und in die, die ich im nächsten Monat habe.
Der März war ein Monat mit viel Sonnenschein und schönen Momenten. Und gleichzeitig ein Monat, der mich durch verschiedene Familien-Infekte sehr herausfordert hat. Ich durfte ihn diesem Monat Menschen begleiten, von meiner Heilung erzählen, predigen und all das beschäftigt mich dann zeitgleich auch immer selbst. Und ich nehme dich hier mit hinein in all diese Themen.
Mein Körper
Im Mitglieder-Bereich „dein Zuhause“ sind wir gerade mittendrin in einer großen Themenreihe zu „Körper-Seele-Geist“. Im März haben wir uns intensiv mit unserem Körper beschäftigt. Damit, wie Gott unsere Körper erschaffen hat (so komplex, einzigartig und vielfältig!), damit, wie wir unsere Körper wahrnehmen, wo wir unsere Mitte wahrnehmen, ob wir überhaupt etwas wahrnehmen, wozu das eigentlich wichtig ist und was das ganze Wahrnehmen mit uns macht.
Der Körper ist ein Thema, das für Viele von uns herausfordernd ist und gleichzeitig so wichtig. Unser Körper trägt uns durch unser Leben, ist immer bei uns und wir haben nur diesen einen. Durch unsere Körper können wir uns sehen und berühren und begegnen. Und das wir ihn haben ist kein Versehen: In der Bibel steht wir wurden geschaffen, geformt, gebildet von Gott.
In Psalm 139,13+14 heißt es: „Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast!“ Daran glaube ich und es gilt für jeden Menschen. Und gleichzeitig fällt es mir (und vielen anderen auch) immer wieder schwer, dass für mich persönlich anzunehmen und zu glauben. Aber ich möchte es lernen. Immer mehr, immer tiefer, immer wieder neu.
„Wie geht es meinem Körper? Und wie geht es mir in meinem Körper?“ war eine Frage, die ich den Frauen im „Himmelsraum“ gestellt habe. Und es ist eine Frage, die ich mir selbst immer wieder stelle und die ich mit viel Gleichzeitigkeit beantworte:
Ich bin dankbar für meinen Körper, bin dankbar, dass er drei Kindern das Leben geschenkt hat und für das Viele, was ich durch und mit ihm schon erleben durfte. Ich bin dankbar, dass ich nach der langen schweren Krankheits-Zeit diese wundersame Heilung erfahren durfte und wieder Kraft in meine Zellen kam und mein Körper mich dadurch wieder tragen kann. Und gleichzeitig sind da eben noch immer viele Symptome, gleichzeitig kenne ich chronische Schmerzen seit meiner Jugend, gleichzeitig nehme ich Vieles als unschön und unperfekt wahr. Ich kann all das mittlerweile viel mehr annehmen, wie es einmal war. Und gleichzeitig manchmal eben doch nicht.
Vielleicht möchtest du diese zwei Fragen auch für dich bewegen: Wie geht es deinem Körper? Und wie geht es dir in deinem Körper?
Zeugnis geben und predigen
Ich liebe es anderen Menschen von Gott zu erzählen. Sie mit hineinzunehmen in das, was ich mit Gott erlebe, wie ich ihn erlebe und wer er für mich ist. Sie zu ermutigen und Hoffnung und Gottes Liebe weiterzugeben. Das mache ich in den meisten meiner Online-Angeboten, freue mich aber gleichzeitig sehr, dass das für mich mittlerweile auch wieder offline möglich ist.
Im März war ich bei einem Alpha-Kurs eingeladen, um von meiner Heilung zu erzählen. Es ist total schön zu sehen, wie das, was ich erleben durfte, andere ermutigt und berührt. (Wenn du meine Geschichte noch nicht kennst, oder sie nochmal hören möchtest, schicke ich dir gerne ein Video zu, bei dem ich davon erzähle. Hier kannst du dafür deine Mail-Adresse eintragen.)
Außerdem durfte ich bei einem Abend-Gottesdienst unserer Gemeinde den Lobpreis übernehmen und über das Thema „Stolperzeiten im Glauben“ predigen. Ich erzählte von einer eigenen Stolper-Zeit und davon, was uns ganz konkret helfen kann, wenn wir stolpern und zweifeln. Ich habe danach zu dem Predigt-Thema einen Blog-Artikel geschrieben, den du hier lesen kannst.
„Einfach sein“ – Gar nicht so einfach.
Ende Februar hatte Gott bei einem Wochenend-Seminar, das ich besuchen durfte, für mich ein Thema besonders hervorgehoben: Das einfache Sein bei und mit ihm. Nochmal neu und mal wieder Kind-sein üben. Sein Kind sein. Genießen, staunen, entdecken, mich freuen, Zeit mit ihm verbringen – ohne Zweck, ohne zu überlegen, was ich aus dem ziehen kann, was ich sammeln und mitnehmen kann für andere, was ich weitergeben kann.
Ich hatte mir vorgenommen, darauf im März meinen Fokus zu legen, das neu entdecken und einzuüben. Und ich habe gemerkt – das ist gar nicht so einfach!
Im März war (ähnlich wie schon in Februar) ständig ein Kind krank zu Hause. Mein Körper war immer wieder geschwächt von den unterschiedlichen Infekten, die durch die Familie wanderten. Ich hatte viele Termine, die ich trotzdem versuchte zu jonglieren, oder teilweise auch absagte. Und statt dem leichten „einfach sein“ legte sich immer mehr Schwere auf mich.
Von einer positive Wendung kann ich noch nicht wirklich erzählen. Aber von einem bewussten wahrnehmen und annehmen, dass das in diesen Monat eben so war. Und dass es nicht bedeutet, dass ich versagt habe, sondern dass es einfach nicht möglich war. Und dass ich mir genau das gleiche für den nächsten Monat wieder zur Priorität mache. (Und mir am Besten direkt ein paar konkrete Dinge überlege, wie das aussehen kann.)
Was war sonst noch los?
💛 Wir hatten viele Sonnentage und ich habe mal wieder festgestellt, wie gut es meiner Seele tut, wenn die Sonne scheint. Ich liebe jeden Moment, in dem ich im Frühling in der Sonne sitzen und sie genießen darf. (Und während ich das schreibe fällt mir auf: Wenn die Sonne scheint, fällt mir das „einfach sein“ sehr viel leichter.)
💛 Ich habe mal wieder erlebt, wie kostbar es ist Menschen zu haben, mit denen ich ehrlich teilen darf, wie es mir geht und die mit mir und für mich beten.
💛 Mein Seelsorge-Kurs Herzenszeit ging auch im März weiter. Dir Frauen haben sich viel Zeit genommen ehrlich in ihr Herz zu schauen, mit ihrem Herz zu Jesus zu gehen, vieles bei ihm loszulassen und Neues von ihm zu bekommen. Meine Hauptaufgabe bestehen dabei darin, den Frauen den Raum zu halten, da zu sein, Fragen zu beantworten und mit und für sie zu beten. Dieser Dienst ist manchmal anstrengend, oft intensiv und immer wunderbar.
Ausblick auf April
💛 Der April startet mit Osterferien und Ostern und ich hoffe auf schönes Frühlingswetter.
💛 Im Mitgliederbereich „dein Zuhause“ werden wir im April weiter gehen im Thema „Körper – Seele – Geist“. Unser Schwerpunkt in diesem Monat wird die Seele sein und wir wollen gemeinsam darauf schauen, was unsere Seele eigentlich braucht und was es ist, was Jesus unserer Seele anbietet. Wenn dich das Thema anspricht und dich nach einer tieferen und liebevollen Verbundenheit mit dir selbst und Gott sehnst, lade ich dich herzlich ein Teil unserer Gemeinschaft zu werden. (Und ja, es lohnt sich auch mitten im Monat bei uns einzusteigen, wir nehmen dich einfach immer dann mithinein, wenn du kommst.) Hier findest du alle Infos dazu.
💛 Am 12. April darf ich bei einem Abendgottesdienst unseres CVJM predigen. Diesmal zum Thema „Was gibt uns im Leben Halt?“ Falls du aus der Nähe kommst: Herzliche Einladung.
💛 Am 21. April findet der nächste Himmelsraum statt, ein Raum für eine tiefe Begegnung mit sich selbst und Jesus. Für alle „Zuhause-Frauen“ ist der Himmelsraum inklusive dabei. Du kannst ihn aber auch einzeln buchen. Auch dafür herzliche Einladung.
Ich freue mich, wenn ich dich bei dem ein oder anderen Angebot sehe. Oder wenn wir uns lesen – hier auf meinem Blog, in Instagram oder in meiner Verbindungspost.
Herzliche Grüße,
Judith
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